Vielfältiges Zusammenleben in Heilbronn

Roswitha Keicher und Victoria Hepting (v.links)
Bei Bündnis 90/Die GRÜNEN referierten Roswitha Keicher und Victoria Hepting von der Stabsstelle Partizipation und Integration der Stadt Heilbronn über den interkulturellen Dialog. Dieser ist für das Zusammenleben in Heilbronn besonders wichtig, denn bei 51 % der Bevölkerung und 70 % der Schüler*innen ist mindestens ein Elternteil oder sie selbst im Ausland geboren.
Doch nicht nur 800 Flüchtlinge kamen nach Heilbronn, im letzten Jahr kamen 7000 Menschen aus europäischen und nichteuropäischen Ländern zu uns, um bei uns zu arbeiten und zu leben. Victoria Hepting erklärte die verschiedenen Kulturdimensionen. So ist Kritik an Vorgesetzten bei uns erlaubt, was in anderen Kulturen undenkbar ist. Auch die unterschiedliche Einstellung zu Krankenbesuchen wurde erörtert.
Wenn es gelingt, die unterschiedlichen Denkweisen durch unterschiedliche kulturelle Prägungen zu verstehen, wird es leichter, in einen Dialog zu treten und Verständnis für die Motive der Menschen aus anderen Kulturen zu entwickeln. Jedes Individuum trägt einen Rucksack mit Werten, Normen, Sprache mit sich, der in einem anderen Umfeld "umgepackt" werden muss. Dies betrifft sowohl die einheimische Bevölkerung als auch die Zuwanderer. In unserer Gesellschaft brauchen Integration und Partizipation einen hohen Stellenwert.
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