Vom Umgang mit dem Islam und Muslimen

Dr. Hamdan referiert bei der SPD-AG 60plus zum Thema "Der Islam in Deutschland" (Foto: Richard Mall)
Ein Rekordbesuch von über 50 Personen zeigte das große Interesse an der Veranstaltung "Vom Umgang mit dem Islam und Muslimen" der SPD-AG 60plus. Dr. Hussein Hamdan verstand es denn auch, Situation und Struktur des Islam in Deutschland und speziell im Unterland verständlich zu machen. Dr. Hamdan, mit sieben Jahren aus dem Libanon nach Deutschland gekommen, studierte und promovierte in Tübingen über den „Christlich-islamischem Dialog“ und ist seit 2012 an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. Der Islam ist mit weltweit 1,6 Milliarden Angehörigen die zweitgrößte Religionsgemeinschaft, und wie das Christentum in zahlreiche Glaubensrichtungen - auch regional bedingt - aufgesplittert. In Deutschland gibt es derzeit 4,4 bis 4,7 Millionen Muslime, also 5,5 bis 6,0 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dr. Hamdan informierte über die Islamverbände in Deutschland und deren Aktivitäten im Unterland. Besonderen Zuspruch erhielt Dr. Hamdan für seine Thesen zur Integration: „In einer zunehmend multiethnisch ausgerichteten Gesellschaft gehört es dazu, dass man aufeinander zugeht, nicht übereinander, sondern miteinander spricht. Bei den entscheidenden Werten unserer aufnehmenden Gesellschaft dürfe es keine Kompromisse geben. Die Akzeptanz des deutschen Grundgesetzes ist unverhandelbar“.
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