6 + 1 Tipps für einen Nebenjob

Nachhilfe pro Jahr: Darstellung: Eigene Tabelle

Das Studentenleben ist kein Zuckerschlecken mehr. Das hat nicht nur mit dem Bachelor zu tun, der in drei Jahres einiges von den Studierenden abverlangt, sondern auch mit dem angespannten Wohnungsmarkt in nahezu allen Universitätsstädten. Wenn man denn überhaupt eine Wohnung oder ein WG-Zimmer bekommt, dann muss man dafür tief in die Tasche greifen. Andererseits hat man dann bereits Glück, denn viele bekommen gar keine Bleibe.

Ob mit oder ohne Wohnung - das Studentenleben ist teuer. Die Eltern schießen allenfalls etwas dazu, spätestens das Partybudget oder die nächste Urlaubsreise müssen aus eigener Tasche finanziert werden. Da kommt kaum ein Studierender um einen Nebenjob herum. Doch womit kann man als Student nebenbei ein paar Mark verdienen? Wir haben acht Anregungen zusammengetragen.

1.Gastronomie

Viele Studierende arbeiten als Keller, ein echter Klassiker unter den Studentenjobs. Und das hat seinen Grund: Bedienungen werden fast immer gesucht, man braucht keine Vorkenntnisse, ist schnell eingelernt und die Arbeitszeiten sind meist abends, dann wenn die Vorlesungen vorbei sind. Zwar wird man als Kellner sicher kein Millionär, aber dank des Mindestlohns ist der Vierdienst gar nicht so schlecht. Außerdem kommt noch das Trinkgeld hinzu. Wie hoch dieser Bonus ist, hängt vor allem vom Verhalten des Kellners selbst ab. Mit einfachen Tricks kann man das Trinkgeld steigern, vor allem, wenn man eine attraktive Dame oder ein charmanter Herr ist.

2.Promoter

Als Promoter macht man auf der Straße oder auf Veranstaltungen Werbung für eine Dienstleistung oder ein Produkt. Charakteristisch ist die direkte Ansprache potentieller Kunden. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache und auch keine wirklich dankbare Aufgabe. Als Promoter sollte man auf Menschen zugehen können. Man muss den richtigen Ton treffen und innerhalb von Sekunden überzeugen. Das Grundgehalt ist niedrig, doch häufig kann man sich beachtliche Provisionen hinzuverdienen, die vom eigenen Erfolg abhängig sind. Ein Job für alle, die gern mit Menschen zu tun haben und verkaufen können.

3.Hostess

Auf Messen und Firmenveranstaltungen werden jede Menge Hostessen benötigt, die sich um die Besucher und Gäste kümmern. Zu ihren Aufgaben zählt es nicht nur gut auszusehen und freundlich zu grüßen. Sie verteilen Prospekte, geben einfachere Auskünfte, servieren Getränke und Häppchen und halten Smalltalk. Keine allzu komplizierte aber mitunter anstrengende Tätigkeit. Messetage sind lang und erfordern Stehvermögen. Dafür wird man manchmal sogar mit einem stattlichen Trinkgeld belohnt. Indiskrete Angebote sollte man aber besser ablehnen.

4.Croupier

Gibt es einen cooleren Nebenjob als Croupier im Casino? Nicht nur, weil man im warmen ist, sitzen darf und gut verdient. Die Jobs als Croupier sind rar, doch wer einen ergattert, der hat einen Studentenjob mit absolutem Coolness-Faktor. Nach einer Lehr- und Anlernphase von wenigen Wochen darf man am Spieltisch mit Chips im Millionenwert hantieren. Schnelligkeit, Logik und Geschick sind aber von Nöten. Mathematikstudenten haben sicherlich einen Vorteil. Wer keine Stelle als Croupier ergattert, der muss es halt selbst mit dem Glücksspiel versuchen. Zum Beispiel beim Roulette auf Online-Casino.de.

5. Nachhilfe

Wer an einer Hochschule studiert, der hat in der Regel kein so schlechtes Zeugnis gehabt. Warum sein Wissen also nicht in bare Münze verwandeln und Schülern Nachhilfe geben? Wer gut an der Uni ist und in seinem Studium bereits fortgeschritten ist, der kann auch Kommilitonen jüngerer Semester auf die Sprünge helfen. Als Nachhilfelehrer für Studenten kann man mehr verdienen, als an Schülern. Doch auch hier sind Eltern meist spendabel, geht es doch um die Bildung der eigenen Sprösslinge. Der Markt ist groß, bekommt immerhin schon jeder fünfte Schüler heute Nachhilfe.

Siehe Tabelle 1

6. Werksstudent

Wer in seinem Studiengang bereits ein paar Module belegt hat, der kann sich als Werksstudent in Unternehmen bewerben und diese mit seinem frisch erworbenen Wissen unterstützen. Zwar übernimmt man keine außerordentlich wichtigen Aufgaben, schließlich hat man das Studium ja noch nicht abgeschlossen, doch der Verdient ist in Ordnung und man muss sich nicht die Hände schmutzig machen. Zudem hilft es beim Lernen sehr, wenn man das theoretisch erworbene Wissen praktisch anwenden kann. Man sammelt im Betrieb wertvolle Erfahrung für den Beruf und fürs Leben. Meist kann man dort auch seine Bachelor-Arbeit schreiben. Und wer diese mit Bravur abliefert und sich als Werksstudent behauptet, der bekommt nach dem Abschluss häufig einen regulären Arbeitsvertrag angeboten.

7. Bonustipp: Oktoberfest

Das größte Volksfest der Welt findet jedes Jahr in München statt. Zum Oktoberfest kommen Millionen Besucher um Millionen Liter Bier zu trinken. Da braucht's auch viele Bedienungen. Die Jobs als Wiesn-Bedienung sind heißt begehrt, denn wer starke Arme hat und viele Maßkrüge heben kann, der kann in den gut zwei Wochen viel verdienen. Die Trinkgelder sind üppig, der Job aber auch enorm anstrengend. Je nach Festzelt sind zwischen 2.000 und 10.000 Euro drin. Viel Geld für einen temporären Knochenjob. Wer sich bewährt wird jedes Jahr gern wieder engagiert. Gute Oktoberfest-Kellner sind nämlich rar.
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