„Abigorischer Imperativ“ - die Lust am Selbst-Denken

Die Abiturienten des Abendgymnasiums warfen das Barett.
Die Lust am Selbst-Denken gab für die 19 Abiturienten am Abendgymnasium den Ausschlag für ihr Abimotto „Abigorischer Imperativ“. Waren doch Immanuel Kant und sein kategorischer Imperativ ein Bestandteil des Philosophie-Kurses in der dritten Klasse ihrer gemeinsamen Zeit. Diese fand ihr Ende am Abend des 6. Juni 2014. Mit Familien und Freunden feierten die Absolventen die Zeugnisübergabe im Heilbronner Haus des Handwerks.
Dass sie diese Lust am Selbst-Denken nie vermissen ließen, haben die Abiturienten in ihrer Schulzeit vielfach bewiesen. Mussten sie doch drei, manche Absolventen vorbildungsbedingt vier Jahre die Dreifachbelastung Beruf, Familie und Schule gleichzeitig meistern. Dies schafft man nur, „wenn man den Anspruch an sich selbst hat, nicht nachzulassen oder gar aufzugeben, den Willen sich selbst zu überwinden und die Bereitschaft, nicht nur zu lernen, sondern zu denken, immer aufrechtzuerhalten“, wie Schulleiterin Dr. Inka Knittel in ihrer Rede betonte. Bei der Zeugnisübergabe trugen die Abiturienten akademische Kleidung und warfen traditionell das Barett. Als Jahrgangsbester erhielt Adrian Kolb mit der Traumnote 1,0 den Matura-Preis. Mit Familien, Freunden und den Wegbegleitern am Abendgymnasium machten die Abiturienten bei ihrem letzten Zusammensein die Nacht zum Tag
Eingestellt von: Ulrike Kieser-Hess
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