ARS-Studienfahrt nach Dresden

Zentrale Hinrichtungsstätte der ehemaligen DDR am Münchner Platz 3 in Dresden in den Jahren 1952 - 1956. Fotograf: Norbert Jung, Ort: Dresden (Foto: Norbert Jung)
Im Rahmen des ARS-Langzeitprojekts „Von der Diktatur zur Demokratie“ erkundeten Schüler der Abendrealschule Heilbronn und der Helene-Lange-Realschule auf einer Studienfahrt nach Dresden Stätten des Staatsterrors der ehemaligen DDR und den Landtag Sachsens als Ort der Demokratie heute. Erste Station der zweitägigen Fahrt war die Gedenkstätte Münchner Platz, bis 1956 der zentrale Ort der Hinrichtungen in der DDR. Anschließend besuchte die Gruppe die Erinnerungsstätte Bautzener Straße, wo bis 1989 hauptsächlich Verdächtige aus politischen Gründen inhaftiert wurden. Die Führung durch das Stasi-Untersuchungsgefängnis verdeutlichte den Schülern, wie wenig Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in einer Diktatur zählen. Abends las der Dresdener Schriftsteller Michael G. Fritz im Erich-Kästner-Museum aus seinem aktuellen Buch „Ein bisschen wie Gott“. Gemeinsam mit den Schülern entwickelte er die Handlung des Romans, der die Beziehungen zwischen Menschen in Zeiten der Überwachung thematisiert. Abschluss der Fahrt war ein Besuch im Sächsischen Landtag. Das Gespräch mit den Abgeordneten Lothar Bienst (CDU), Jörg Vieweg (SPD) und Mirko Schultze (Linke) über aktuelle Themen zeigte den Schülern, wie in einer Demokratie in gegenseitigem Respekt engagiert um richtige Antworten gerungen wird. MH.
Eingestellt von: Norbert Jung
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