Berührungsängste abbauen, Barrierefreiheit realisieren

Eindrücklich wurde den Schülern vermittelt, welchen Alltagssituationen behinderte Menschen ausgestzt sind.
Sichtlich schwierig gestaltet sich die Fahrt im Rollstuhl durch den schmalen und mit Hindernissen versehenen Gang. Ganz auf sich alleine gestellt, müssen die Schülerinnen und Schüler die Barrieren aus dem Weg räumen, dazu die engsten Kurven bewältigen. Eindrücklicher und realistischer hätte wohl kaum vermittelt werden können, welchen Alltagssituationen behinderte Menschen ausgesetzt sind. Und nur wer diese kennt, kann Unsicherheiten und Vorurteile abbauen.
Unter dem Motto „Wie viel anders ist normal?“ führten die Klassen 13a+b am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium des Kolping-Bildungszentrums Heilbronn im Wahlfach „Sozialmanagement“ ein mehrwöchiges Projekt zur Inklusion durch. Das Fazit: „Inklusion geht alle an. Damit diese gelingt, müssen Berührungsängste abgebaut und Barrierefreiheit realisiert werden.“ Denn: Beschwerliche Alltagssituationen ebenso wie die Einstellung anderer Menschen erschweren die Situation behinderter Menschen zusätzlich.
Im Rahmen des Projektes verbrachten die Schüler auch einen Tag an der Neckarsulmer Astrid-Lindgren-Schule, deren Schwerpunkt auf der Förderung körperlich und geistig behinderter Jungendlicher liegt. Aus einem Kuchenverkauf wurden 335,00 Euro eingenommen, die der Einrichtung am letzten Schultag überreicht werden sollen.

Eingestellt von: Elke Khattab
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