Bundeskongress in Wiesbaden

Mitglieder der Gruppe Stottern und Selbsthilfe Heilbronn besuchten vom 29. September bis 3. Oktober den 43. Kongress der Bundesvereinigung. Drei Experten jeder Disziplin beleuchteten das diesjährige Motto „Logopädie, Psychologie und Selbsthilfe – Hand in Hand?!“ durch jeweils einen Impulsvortrag. Die Referenten stützten ihre Aspekte auf Erfahrungen aus der Praxis, Lehre sowie verschiedenen Studien. Fragestellungen nach Gemeinsamkeiten, Grenzen und Ansätzen stellten sich Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion. Ergänzende Therapiemöglichkeiten aus jeder Fachrichtung zur Behandlung der Redeflussstörung Stottern wurden herausgearbeitet. Aus logopädischer Sicht ergibt sich ein doppelter Erfolg. Welche psychotherapeutischen Maßnahmen unterstützend geeignet sind, wurde aus psychologischer Warte dargestellt. Einüben einer Sprechtechnik allein reiche nicht aus, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Die individuell abgestimmte Behandlung ist notwendig. Ein Vertreter der Selbsthilfegruppen legte dar, wenn Interesse auf Therapie- und Selbsthilfeseite besteht, ist eine gute Zusammenarbeit beidseitig von Nutzen. Ein offizieller Empfang durch Vertreter der Stadt Wiesbaden, Workshops und Rahmenprogramm rundeten den Kongress erfolgreich ab. WD
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