Der kleine Prinz am Theodor-Heuss-Gymnasium

In der Aufführung der Theater-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums begegnete der kleine Prinz auch ihm: dem gestressten Geschäftsmann, der glaubt, die Sterne zu besitzen (Luisa Palesch, Helen Riedel).
„In bester antiker Tradition“ sah Schulleiter Frank Martin Beck die Inszenierung der Erzählung „Der kleine Prinz“ durch die Theater-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Mit der Mischung aus Text, Tanz und Gesang - wie im antiken Theater - hatten die Schüler in der Alten Kelter das Publikum bestens unterhalten, ihm aber auch Denkanstöße gegeben. Denn das gesellschaftskritische Werk über die Begegnungen des kleinen Prinzen genießt seit über 70 Jahren Aktualität. Schlechte Eigenschaften wie Ichbezogenheit und Oberflächlichkeit wurden von den Schauspielern auch gestisch und mimisch hervorragend umgesetzt, etwa indem sie einen Eitlen wie in einer Castingshow simulierten. Dafür ernteten sie beifälliges Gelächter der Zuschauer, welches sie dankbar auch als Anerkennung ihrer schauspielerischen Leistung werteten: „Es ist wahrscheinlich das tollste Gefühl der Welt, gemeinsam auf der Bühne zu stehen und zu sehen, dass es dem Publikum gefällt.“, so Julia Beciki aus Klassenstufe 7.
AG-Leiterin Carolin Czerny hatte vor allem aus der Unterstufe viele neue Akteure ans Theaterspiel herangeführt. Im Zusammenwirken mit den THG-Veranstaltungstechnikern zauberte sie ein Gesamtkunstwerk mit Tiefgang auf die Bühne. Becks Bilanz konnte also nur lauten: „Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!“
Eingestellt von: Martin Dierolf
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