GDL-Chef Claus Weselsky auf ASB-Neujahrsempfang

Zündstoff 2015: v.l.: Franz Czubatinski (stv. Geschäftsführer ASB RV Heilbronn-Franken), Rainer Holthuis (Geschäftsführer ASB RV Heilbronn-Franken), Claus Weselsky (Vorsitzender Gewerkschaft der Lokomotivführer), Harald Friese (Vorsitzender ASB RV Heilbronn-Franken) Fotograf: Faude, Ort: Heilbronn (Foto: Faude)
„Alles, was passiert ist, war von Anfang klar“, sagt Claus Weselsky. „Nur nicht, dass man versucht hat, mich als Person kaputt zu machen.“ Auf dem Neujahrsempfang unter dem Motto Zündstoff des ASB Regionalverbandes Heilbronn-Franken begeisterte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) mit einer emotionalen und persönlich gehaltenen Rede sein Publikum.
Bereits in seiner Begrüßung sprach Harald Friese, Vorstandsvorsitzender des ASB Regionalverbandes Heilbronn-Franken, die bisherigen Konflikte um die GDL und deren Zustandekommen an und richtetet gespannt den Blick auf Weselskys Ansprache.
In seiner Rede über die Geschehnisse und Entwicklungen in der aktuellen Tarifauseinandersetzung betonte Claus Weselsky dann insbesondere den Stellenwert der Solidarität. Eine wichtige Ressource, die nicht nur der GDL und dem ASB eigen sei. So habe ihm die Unterstützung, der Zuspruch und der Rückhalt vieler Bahnfahrer und der Mitglieder und Mitarbeiter der GDL in Zeiten öffentlicher Anfeindung den Rücken gestärkt und den Mut gegeben, sich nicht verbiegen zu lassen. Rainer Holthuis, Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes Heilbronn-Franken, dankte Claus Weselsky für sein Kommen, insbesondere nachdem die ersten nächtelangen Verhandlungen leider fortgesetzt werden müssen.

Eingestellt von: Katharina Faude
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