Gewaltiger Klang bei Mozarts Requiem

Die Kilianskirche bot den Ensembles von THG und Orchesterwerk die passende Kulisse für Mozarts Requiem.
Gespannt warten Orchester und Chor, bis Dirigent Johannes Schrader den Taktstock hebt. Die Chöre und das Kammerorchester des Theodor-Heuss-Gymnasiums führen gemeinsam mit dem Orchesterwerk Heilbronn Mozarts letztes Werk auf. In der Kilianskirche wechseln sich leuchtende Chorstellen mit glockenklaren Soli und dramatischen Passagen wie im „Dies irae“ ab. Meisterhaft unterstützt das Orchester Chor und Solisten. Ein beeindruckendes Klangbild entsteht.
Dem einstimmenden „Ave verum“ folgt als Steigerung das „Laudate Dominum“ mit Solistin Christel Frauenfelder aus Klasse 10. Dann beginnt der eigentliche Höhepunkt: Mozarts Requiem. Staunend bemerkt das Publikum, wie souverän die Schüler in den Ensembles oder sogar als Solisten dieses anspruchsvolle Werk meistern.
Seit Anfang des vergangenen Schuljahres haben sie mit Eltern und Lehrern darauf hingearbeitet. Nach dem Konzert weicht die Anspannung Stolz und Freude: „Oh Mann, war das klasse“, resümiert Carolina Bräuninger, Elftklässlerin und Alt-Solistin des Requiems.
Kirstin und Johannes Schrader haben die Chöre und Solisten angeleitet. Die Fagottistin Dr. Dietlind Bäuerle-Uhlig organisierte die Einstudierung des Orchesterparts. Diese Kooperation zwischen dem THG und dem Orchesterwerk darf man zu Recht als gelungen bezeichnen. (ChR)

Eingestellt von: Martin Dierolf
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