Hoffnung ist der Anker der Welt

Die Vielfalt an Inschriften ist groß: Denkmal für die Opfer des dt.-frz. Krieges 1870/71. Fotograf: Norbert Jung, Ort: Heilbronn (Foto: Norbert Jung)
Monatelang suchte und sammelte sie: eine Schüler- und Lehrergruppe der Abendrealschule Heilbronn in Kooperation mit der Geschichts-AG der Helene-Lange-RS. Jetzt wurde das „Inschriften-Projekt“ mit der Herausgabe einer kleinen Broschüre vorläufig abgeschlossen. Das Denkmal Robert Mayers auf dem Heilbronner Marktplatz gab eigentlich den Anlass für die schuljahresbegleitende Projektarbeit, denn warum sollte der Lokalbezug nicht Eingang finden in eine Unterrichtsstunde zum Thema Energie? Wie viele Informationen stehen abrufbereit auf Gedenktafeln und Hinweisschildern? Diese Möglichkeiten stärker zu nutzen, vor allem aber die Schüler dazu zu bewegen, mit „offenen“ Augen die Umwelt zu betrachten, war das Ziel. Heraus kam eine bunte Mischung von Inschriften aus dem gesamten Stadt- und Landkreis, insbesondere mit geschichtlichem und literarischem Bezug, vom „Ackermann-Stift“ in Sontheim bis zum Text des Täfelchens an der „Zigarre“. Und natürlich sollte damit das Interesse der Schüler gefördert werden, selbst nachzufragen und weiter zu forschen. Schließlich ist die „Hoffnung der Anker der Welt“, wie auf dem Gehweg der Dammstraße zu lesen ist. „Hinzu kommt die Gewissheit darüber, etwas Sinnvolles erarbeitet zu haben“, freut sich Olga Graße, ein Mitglied der Projektgruppe. TG
Eingestellt von: Norbert Jung
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