Radeln mit Herzrhythmusstörungen

Aufmerksam verfolgt die Radsportgruppe Radel-Vision den fachkundigen und sympathisch vorgetragenen Ausführungen von Dr. Eisenlohr. Fotograf: Uwe Heinz, Ort: Heilbronn (Foto: Uwe Heinz)
Ihre letzte Radtour hat die Herzsportgruppe Radel-Vision unter das Thema “ Herzrhythmusstörungen, harmlos oder gefährlich?” gestellt. Der Kardiologe Dr. Bernd Eisenlohr erklärte unterwegs, was das Herzrasen auslöst und was man medizinisch dagegen tun kann.
Dr. Eisenlohr erläuterte, dass Herzrhythmusstörungen ganz harmlos sein können. Wenn sich daraus aber ein Vorhofflimmern entwickelt, sollte es unbedingt medizinisch behandelt werden. Denn unbehandelt ist das Risiko eines Schlaganfalls relativ hoch. 70 % der Patienten mit Vorhofflimmern können mit einer elektrischen Kardioversion oder bei keinem Erfolg mit dem noch größeren Eingriff einer Kathederablation geheilt werden. Wenn dies kein Erfolg bringt sind dauerhaft blutverdünnende Medikamente erforderlich. Damit kann man lange leben und auch Radfahren. Man sollte aber seine persönliche Pulsbelastungsgrenze kennen und diese nicht überschreiten. Lieber rechtzeitig einen Gang zurückschalten.
Ernst Mayer führte die Gruppe 40 km rund um Heilbronn - abwechslungsreich, immer mit neuen Varianten und durch kleine Steigungen kreislaufanregend - wie dies sein besonderer Stil ist.
Eingestellt von: Uwe Heinz
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