Schon Cicero fragte sich: Was ist eigentlich Glück?

Höchst konzentriert, philosophisch interessiert, vom Vortrag fasziniert: Lateinschüler des THG
Dass die Frage nach dem Glück im Leben des Menschen schon älter ist, als sich so mancher vielleicht denken mag, betonte auch die Klassische Philologin Frau PD Dr. Melanie Möller in ihrem Vortrag. Die Wissenschaftlerin von der Universität Heidelberg besuchte vor kurzem die Lateinschüler der Oberstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums Heilbronn. Gespannt und aufmerksam hörten die Schüler ihr zu, während sie sehr anschaulich die Entwicklung der Philosophie in Rom schilderte und anschließend Cicero als Philosophen genauer in den Blick nahm: Wie hat er gedacht und warum hat er so gedacht? Sehr kurzweilig beschrieb sie seinen philosophischen Werdegang, seine philosophischen Schriften und seine Arbeitsweise als Philosoph - Cicero war wohl ein Mensch, der gerne alles hinterfragt hat. Hat der Mensch zum Beispiel überhaupt einen freien Willen? Auch die Frage nach den Gegebenheiten, die uns als Menschen ausmachen, beantworte Cicero in seiner Schrift "De officiis" (Über die Pflichten) sehr anschaulich: Der Mensch besitze Vernunft, einen eigenen Charakter, Zeit und Umwelt beeinflussten ihn und natürlich Beruf, Familie und Freunde.
Am Ende durften auch die Schülerinnen und Schüler viele Fragen stellen und machten von dieser Gelegenheit natürlich Gebrauch. (CS)
Eingestellt von: Martin Dierolf
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