Wissenswertes zur Leseraktion Menschen in Not - Teil 1

Wie lange reicht das Geld noch? Menschen mit wenig Einkommen geraten immer wieder in schlimme Notlagen. Foto: dpa
Wie erfährt die Aktion, dass jemand in Not ist und Hilfe braucht?
Überwiegend von Sozialarbeitern aus der Region Heilbronn und Hohenlohe. Sie wählen Klienten aus, beschreiben Ursachen und Hilfekonzept, nennen eine Summe und deren Verwendungszweck. Viele Anfragen und Hilferufe kommen von den Bedürftigen selber. Auch Verwandte, Nachbarn, Vermieter, sogar Lehrer, Anwälte und Pfarrer lenken den Blick auf ihnen bekannte Personen in vermuteten Notlagen. Die müssen sich aber selber beim Verein vorstellen.

Auf welchem Weg kann man sich an die HSt-Aktion wenden?
Am besten schriftlich: per Post, per Mail, oder man füllt denzweiseitigen Fragebogen aus. Wir wollen immer Einkommensbelege und Rechnungen sehen. Den ausgefüllten Fragebogen bekommt die Vereinsvorsitzende Ulrike Bauer-Dörr, die alle Anfragen zusammen mit Stimme-Sozialarbeiterin Sigrid Pflanzer bearbeitet.

Geld kann jeder brauchen. Wie finden Sie heraus, wer wirklich in Not ist?
Das ist mitunter sehr sehr schwierig. Es müssen schon einige dramatische Dinge zusammenkommen. Geringes Einkommen und hohe Schulden allein genügen nicht. Ulrike Bauer-Dörr und Sigrid Pflanzer haben ein geschultes Auge, sie begleiten die Leserhilfsaktion schon seit Jahrzehnten und kennen manche Hilfesuchenden schon in der zweiten oder dritten Generation.
Eingestellt von: Ulrike Bauer-Dörr
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