Wissenswertes zur Leseraktion Menschen in Not - Teil 2

Wie schnell kann der Verein Menschen in Not helfen?
Wenn es sein muss und ein Sozialarbeiter schon alles geprüft hat, binnen eines Tages. Auch sonst sind wir sehr oft "Feuerwehr", die hilft, wenn es brennt. Sehr oft müssen wir Überbrückungszahlungen leisten, weil Anträge bei den Behörden noch nicht bearbeitet sind. Besonders unangenehm sind Hilferufe vor drohenden Energiesperren. Die Summen, die da binnen Tagen gebraucht werden, sind hoch, der Zeitdruck für die Entscheider enorm. Andere Geldquellen, etwa Darlehen, gibt es zu diesem Zeitpunkt oft nicht mehr.

Wie viel Geld geben Sie pro Fall?
Selten mehr als 500 Euro. Oft arbeiten wir mit Stiftungen oder kirchlichen Institutionen zusammen, die auch noch etwas dazu geben.

Ist Geld ein Allheilmittel?
Nein. Oft stehen Klienten Monate oder Jahre später wieder da und sind in derselben misslichen Lage. Wichtig ist, sie zu befähigen, selber klar zu kommen, wir vermitteln viele an soziale Beratungsstellen oder die Schuldnerberatung. Außerdem fördern wir mit Leserspenden seit Jahrzehnten präventive Projekte, die Notlagen verhindern helfen sollen.
Eingestellt von: Ulrike Bauer-Dörr
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