Das kalte Herz

Dieser Titel lockte am heißen Sommerabend des 22.6.17 Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde in den Theaterkeller der Georg Wagner Schule. Vogelgezwitscher und die Kühle des Kellerraumes versetzten sie sogleich in den Schwarzwald – Schauplatz des Stückes.

Was ist Glück? Wie kann ich glücklich werden? Diesen Fragen ging die 7c im Deutschunterricht nach und las das Kunstmärchen „Das kalte Herz“ vor 200 Jahren von Wilhelm Hauff geschrieben. Dieser alte Text sollte ihnen Antworten auf ihre Fragen geben und regte darüber hinaus an, die Geschichte auf der Bühne zu zeigen.
Der arme Köhler Peter Munk ist unglücklich. Stets möchte er wie die anderen sein. Dieses allzu menschliche Problem ist auch heute noch aktuell – wie die 7c feststellte. Eines Tages versucht er sein Glück zu machen, indem er sein Herz gegen Geld und ein Steinherz eintauscht. Nun ist er zwar wie die anderen, sogar noch besser als diese – aber sein steinernes Herz hindert ihn daran, wahre Freundschaften zu knüpfen und somit wirklich glücklich zu sein. Als er dies erkennt, beginnt sein Kampf um sein echtes Herz.
Sechs Wochen probte die 7c zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Frau Bär und dem Schulsozial-arbeiter Herrn Kolacek in der Differenzierungsstunde einmal pro Woche. Jeder bekam eine Sprechrolle. Auch Bühnenbild und Kostüme wurden von den Schülern geplant und gestaltet. Darüber hinaus gab es ein Umbauteam und 2 Souffleusen, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet war. Für die Technik waren Neuntklässler aus der Technik AG zuständig. Die Schüler waren bei den Proben überrascht, wie oft eine Szene wiederholt werden und wie langsam und deutlich man sprechen musste, bis die Botschaft verständlich wurde. Dies kostete viel Mühe und Nerven. Auch gab es echte Krisen, bis hin zu der Frage, ob man die Aufführung lieber lassen sollte. Alle haben ihre Stärken und Schwächen besser kennengelernt. Schnell war klar, dass diese Aufgabe nur im Team bewerkstelligt werden kann. Am Ende haben alle durchgehalten und sich mit Freude eingebracht. All dies hat den Zusammenhalt der Gruppe gestärkt.
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