„Sie haben Vorbildliches geleistet!“

Bärbel und Heinrich-Helmut Hölscher bei der Verabschiedung an der Freien Schule Anne-Sophie.
Künzelsau: Freie Schule Anne-Sophie |

Heinrich-Helmut und Bärbel Hölscher waren unübersehbar und gehörten seit dem Bezug der neugebauten Freien Schule Anne-Sophie 2008 auf den Taläckern zu den „guten Seelen“ der Schule. „Sie haben Vorbildliches geleistet!“, brachte es Gesamtleiterin Angelika Schmidt in ihrer Laudatio auf den Punkt.


Heinrich-Helmut Hölscher war zuverlässig ab dem ersten Schultag morgens, mittags und abends am Tor zur Waldseite und regelte zuverlässig und freundlich das Kommen und Gehen der Lernpartner, Lernbegleiter und Gäste. Als der zumindest landesweit viel gelobte Schulgarten ein „neues Gesicht und neue Innovationen“ benötigte, war die Stunde von Bärbel Hölscher gekommen. Fortan lebte sie für den Schulgarten, arbeitete mit den Kindern und bezog diese in alle „Gesetze des richtigen Gärtnerns“ ein.
Einer der landesweit viel gelobten Schulgärten verwandelte sich zu Baden-Württembergs Glanzstück unter den bestehenden Gärten. Ihr Ehemann Heinrich-Helmut bekam bei ihr eine zusätzliche „Nebenbeschäftigung“ und durfte sich bald „Geselle“ nennen.
„Es ist mein Leben!“, sagte sie stolz, wenn ihr oft ein Lob zugetragen wurde. Wer ihr sympathisch war, durfte von ihren Säften probieren, Heilsalben anwenden oder sonstige Erzeugnisse kosten.
„Hölschers“, wie sie immer genannt wurden, sind nicht mehr an der Schule. Sie zogen zu einem ihrer Kinder nach Schleswig-Holstein. Der Schule werden sie fehlen. Obwohl sie stets ehrenamtlich den Schulgarten betreuten, war auf sie immer Verlass und sie wurden von allen sehr geschätzt.
Das von Bärbel Hölscher verfasste Buch über die Arbeiten im Garten und die besonderen Regeln im Umgang mit den Produkten ist sehr beliebt und verhilft zu neuen Aktivitäten.
In einer kleinen Abschiedsfeier in der Primarstufe und in einer Dienstbesprechung mit allen Mitarbeitern führten Angelika Schmidt und Stefan Rauner nochmals das Engagement von Frau und Herrn Hölscher vor Augen. „Sie werden uns und vor allem den Kindern fehlen“, gab Angelika Schmidt den beiden mit auf den Weg und versprach, die Verbundenheit nie abreißen zu lassen.
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