Zu Herzen gehendes Erlebnis mit Tauben

copyright by Birgitt Böhm, ARTistin (Foto: Birgitt Böhm, ARTistin (Erlaubnis eingeholt))
ES GIBT SIE NOCH ... IN KÜNZELSAU
p>Menschen, die für Tauben etwas empfinden und Tauben, die den Menschen noch vertrauen:

Dienstagnachmittag in der Innenstadt.
Ich eile unter Stress Richtung Auto.
Da spazieren zwei Tauben über den Gehweg.
Eine innere, magische Macht zwingt mich in meinem eiligen Lauf innezuhalten, mich den Tauben hinzuwenden.
Mit freundlicher Stimme spreche ich sie an, locke mit meiner Hand..
Da geschieht etwas für mich Unfassbares:
Eine der Tauben fasst Vertrauen und nähert sich meiner Hand.
Leider habe ich keine Körner dabei; sie zeigt mir ihren "Unmut" darüber indem sie mir zweimal ganz leicht, ja fast zärtlich in die Finger pickt. Die Partnertaube ist inzwischen auch bis auf einen Meter herangekommen.
WAS FÜR EIN GROSSARTIGES, MEHR ALS SELTENES ERLEBNIS FÜR MICH AN DIESEM TAG!

Dienstag nachmittag in der Innenstadt.
Wie immer derselbe Trott für uns Tauben.
Oft sind wir auf Futtersuche und müssen
höllisch aufpassen, den Tritten und Stößen der Menschenfüße auszuweichen, ob diese versehentlich oder gar bewußt geschehen.
Da! - Plötzlich ein Mensch auf dem Gehweg, der in die Hocke geht, freundlich mit uns spricht und die Hände nach uns ausstreckt!
Ein wohliges Gefühl erfasst mein kleines Taubenherz.
Ich muss diesem Menschen zeigen, dass ich ihn für diese Sympathie liebe, dass ich ihm vertraue.
Ich gehe auf ihn, auf seine Hände zu und picke ihm zärtlich in die Finger. Von mir aus, hätte das noch eine ganze Weile so andauern können. Doch mein Mensch musste wieder weiter.

UND DANN SAGEN DA VIELE WIR SEIEN "RATTEN DER LÜFTE"
DENKT DRAN: AUCH WIR SIND LEBEWESEN; DIE HUNGERN UND FÜHLEN!!!


Text von Gudrun Schickert
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