Frauen und ihre Rolle in Familie und Beruf

Landtagskandidat Saknus und stv. Landesvors. Leni Breymaier
Dem Thema „Frauen im Spannungsfeld von Familie und Beruf“ stellten sich die stv. SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier und Landtagskandidat Hans-Jürgen Saknus . Noch immer trügen die Frauen durch Berufspause die Hauptlast der Kinderbetreuung, um danach in wenig gut bezahlter Teilzeit einzusteigen mit der Folge, dass ihre Renten nicht zum Leben reichen. Zudem würden hochqualifizierte Arbeitskräfte dem Arbeitsmarkt entzogen. So forderte Breymaier den Ausbau von Kitas und Kindergärten, gebührenfrei, Ganztagsschulen, eine Rentenreform, die alle Gruppen zur Finanzierung einbeziehe und flexiblere berufliche Anwesenheitsstrukturen. Nach wie vor würden zudem typische Frauenberufe schlechter bezahlt. Der Mindestlohn habe die Situation verbessert, aber in manchen Bereichen sei durch Tarifverhandlungen wenig zu erreichen, so z.B. bei der Altenpflege bei zu breit gefächerten Unternehmensstrukturen oder bei den Erzieherinnen, weil Tarifkampf nicht die Betreiber treffe, sondern die Eltern.
Hans-Jürgen Saknus verwies auf Erreichtes: Viel Geld sei in Kitas, Kindergärten und Ganztagesschulen geflossen, der Mindestlohn sei durchgesetzt und das SPD-Landtagswahlprogramm enthalte weitere Verbesserungen. Deshalb kämpfe er für eine Fortsetzung der bisherigen Koalition.

Eingestellt von: Martin Probst
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