Hohenloher Pioniere - Teil 3

Kinder der vierten Klasse arbeiten im Computerraum an ihren selbst geplanten und aufgenommenen Zauberfilmen
Frau Di Girolamo arbeitet mit ihrer Klasse derzeit an Rondellen, Gedichten mit mehrmals wiederkehrenden Versen nach einem bestimmten Schema: „Da stellen die Kinder dann schnell fest, dass es einfacher ist, wenn sie den Vers kopieren und wieder einfügen. Außerdem können sie ganz einfach die Reihenfolge der Verse vertauschen. Handschriftlich verfasste Ergebnisse stehen dabei gleichberechtigt neben am PC geschriebenen und bebilderten Produkten der Schülerinnen und Schüler.“
Im Nachmittagsunterricht bei Steffen Gahm stehen „Zauberfilme“ auf dem Programm. Am Montag wurden die Sequenzen gedreht, heute wird geschnitten. Und es sind „echt richtig gute Sachen dabei“, so Gahm. Der Medienpädagogische Berater Jürgen Kendel vom Kreismedienzentrum hält gerade solche Unterrichtsideen für besonders wichtig, weil sie die kritische Wahrnehmung von Medien fördern. In der Tat können sich die Videos der Kinder sehen lassen: Ein Junge klatscht auf den Tisch und verwandelt sich in ein Mädchen, Kinder verschwinden beim Sprung aufs Sofa im Nichts. In der Rückschau analysieren die Kinder mit geübtem Auge, wo man einen Schnitt noch hätte sauberer setzen können, um die Illusion perfekter zu machen.

gekürzte Fassung des Berichtes von Jiří Hönes,
vgl. Homepage des LMZ Suchwort: Hohenloher Pioniere
Eingestellt von: Steffen Gahm
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.