Semis üben in Dachau Geschichtsbewusstsein ein

Die Semis am Eingang der Gedenkstätte Dachau. Manchen ist der tiefe Eindruck noch anzusehen, den die Führung durch das Konzentrationslager hinterlassen hat.
Viele der heute 16-17-Jährigen haben keine lebenden Verwandten mehr, die aus eigener Anschauung vom Krieg und seinen Gräueln erzählen könnten. Europas lange friedliche Periode ist eine wunderbare Errungenschaft. Wenn dennoch das Bewusstsein für unsere Geschichte – und eben auch für ihre dunklen Seiten – entwickelt und gestärkt werden soll, dann muss es für die Jugendlichen konkrete Erfahrungsmöglichkeiten geben.
Ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Dachau stellt solch eine Möglichkeit der persönlichen Erfahrung dar. Der Ort, an dem die Nationalsozialisten von 1933-1945 über 200.000 Menschen eingesperrt und fast ein Viertel davon ermordet haben, hinterlässt bei jedem einen tiefen Eindruck. Vor allem, wenn man im Rahmen einer Führung angeleitet wird, sich in den bedrückenden, furchtbaren Alltag eines Häftlings selbst hineinzuversetzen.
Die Exkursion wurde von den Geschichtslehrern Ulrike Lönnecker und Dennis Motzek für die Klassen 10m, 10s und 11c organisiert. Sie wird den Schülern in dauerhafter Erinnerung bleiben.
Eingestellt von: Hannelore Gloger
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