Spannende Führung im Stadtmuseum Künzelsau

Wappen der Ganerben am Künzelsauer Rathaus
Auf die Spuren der Ganerben begab sich die Klasse 4 der Grundschule Kocherstetten bei ihrem Besuch im Stadtmuseum. Nach der Begrüßung durch Herrn Biehal durften sich alle die neue farbenprächtige Fahnenausstellung anschauen. Viele Vereine aus Künzelsau und Umgebung hatten große bunte Fahnen gestickt und viele Jahrzehnte lang verwahrt. Vor rund 100 Jahren gab es in Künzelsau sogar einen Radfahrerverein. Passend zur Fahne konnte man ein Schubstockrad bewundern, das um 1850 in Künzelsau erfunden und gefahren wurde.
Im oberen Stockwerk des liebevoll, fachkundig und zeitgemäß gestalteten Stadtmuseums wurde das Modell von Künzelsau im Jahre 1820 betrachtet und das damalige Leben anschaulich erklärt. Von den drei Stadttoren steht heute nur noch das Morsbacher Tor. Künzelsau war früher ein wichtiger Markt- und Handelsort. 2500 Einwohner bewohnten 500 Häuser. Über 300 Jahre herrschten die Ganerben über die Stadt. Die Stadtmauer diente weniger der Verteidigung als repräsentativen Zwecken. Ungefähr 15 Stege aus Stein oder Holz führten über den Bach, der für die zahlreichen Handwerker – vor allem für die Gerber – sehr wichtig war. Das Trinkwasser wurde aus guten Gründen aus den zahlreichen Brunnen geholt, meist war dies die Aufgabe der Kinder. Fortsetzung folgt in Teil 2
Eingestellt von: Steffen Gahm
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