Albverein Kupferzell auf Frühjahrsausfahrt

Das fürstbischöfliche Schloss in Bruchsal
Wenn auch das trübe Nieselwetter am Morgen des ersten Maisonntags nicht gerade einladend war, so schmälerte es doch keineswegs die Unternehmungslust und Vorfreude der am Bahnpark zusammengekommenen Kupferzeller Albvereinler. Zunächst führte die Fahrt auf die A6, dann durch das Leintal und weiter in den Kraichgau an vielen Spargelfeldern vorbei.
Erster Halt war in Bruchsal am fürstbischöflichen Schloss. Die Besucher bekommen bereits einen ersten Eindruck von dem Prunk des Barocks durch die Außenanlagen des Schlosses. Fachkundig erklärt die Führerin im Erdgeschoss die Eingangshalle mit ihren plastisch wirkenden, typisch barocken Malereien und das beeindruckende Deckenfresko. Weiter verblüffen die künstlich erschaffenen, lichtgedämpften Grottensäle, die im Barock die irdische Welt symbolisieren sollten.
Anschließend dürfen die Besucher über das weltberühmte von Balthasar Neumann geschaffene Treppenhaus empor zum großen Kuppelsaal aufsteigen. Im Hauptgeschoss, der Beletage, dominiert eher der Stil der Rokokozeit: Vor allem im Marmorsaal, dem festlichsten Raum des Schlosses, erfährt mit feingliedrigen, prächtigen Säulen, Marmor und Gold das Rokoko seinen Höhepunkt.
Weiter ging die Fahrt nach Bretten, wo jeder Zeit zur eigenen Verfügung hatte. Überall kann man in der Geburtsstadt des bekannten Reformators Philipp Melanchthon erkennen, dass die Stadt in diesem Jahr ihr 1.250-jähriges Jubiläum feiert. Am historischen Marktplatz ist durch vielfältige Gastronomie reichlich Gelegenheit für kulinarische Gaumenfreuden gegeben.
Am frühen Nachmittag hatte der Bus die Goldstadt Pforzheim erreicht, wo das einzigartige Schmuckmuseum im Reuchlinhaus besichtigt wurde. Dieses beherbergt weit über 2000 Schmuckstücke aus fünf Jahrtausenden von der Antike bis zur Gegenwart.
Nach der Einkehr in einem gutbürgerlichen Gasthaus auf dem Nachhauseweg brachte der Busfahrer Rolf Hambrecht die Mitfahrenden am frühen Abend wohlbehalten nach Kupferzell zurück.
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