„Sankt Niklaus war ein Seemann“

Adventsfeier 2015, Deko Fotograf: W. Setzer-Höll, Ort: Karl-Harttmann-Haus, Lauffen (Foto: W. Setzer-Höll)
sang Freddy Quinn und von der Sehnsucht, „dass ich Weihnacht zu Hause feiern kann“ – und so zieht es auch die Autorin Karin de la Roi-Frey mit ihrem schwäbischen Ehemann zur Weihnachtszeit in ihre alte Heimat, auf die Insel Föhr. Bei der Adventsfeier der Lauffener LandFrauen nahm sie die Frauen mit auf die Insel zu ihrer Jugendzeit. Sie erzählte von Adventsausstellungen im Inselkaufladen, wo einmal ein kleiner Junge so hingerissen war, dass er beinahe durch die Schaufensterscheibe gerannt wäre. Dann stellte sie einen friesischen Julbogen auf, ein Kreuz mit 3 Querbalken, grün umkränzt, denn es gibt auf den Inseln keine Weihnachtsbäume, weil bei dem ständigen Wind keine aufrechte Tanne wachsen kann. Sie erzählte, wie die Familien an Heiligabend vor dem Rundfunkgerät saßen, weil nur der Mittelwellenfunk Weihnachtsgrüße von und zu den Vätern und Söhnen auf den Schiffen übermitteln konnte. Die nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und Amrum waren die Inseln der Seeleute, aber auch der Witwen und Waisen und der schweren Winterstürme, wenn der Wind so stark wurde, dass bei Ebbe das Wasser nicht ablaufen konnte und die nachfolgende Flut so hoch wurde, dass sie Tausende Menschenleben forderte. Zurück im weihnachtlich geschmückten Karl-Harttmann-Haus klang die Feier mit Weihnachtsliedern aus.
Eingestellt von: Waltraud Setzer-Höll
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