Devisenhandel lernen - Tipps vom Forexinsider

Devisenhandel lernen

Der Devisenhandel ist die Plattform der Forex Broker, denn der Devisenmarkt ist einer der größten Märkte der Welt und zudem äußerst liquide. Bis zu 4 Billionen US Dollar werden hier täglich umgesetzt und alles online. Aber wie funktioniert eigentlich dieser Devisenhandel? Der Devisenhändler, im Fachjargon als Trader bezeichnet, handelt im Monat an etwa 10 bis 20 Tagen mit Fremdwährungen, denn Devisen sind ausländische Währungen nach dem Bankwesen. Und im Unterschied zu Währungen sind Devisen keine Geldnoten, die in Händen gehalten werden können. Dabei zeigt das Analyseinstrument eine eindeutige Richtung an, nur dann wird der Handel durchgeführt.

Das bedeutet im Zweifelsfall, dass zur Risikovermeidung an Tagen, die als unsicher gelten, keine Handelsgeschäfte mit Devisen getätigt werden. Der Trader beobachtet also sekündlich den Devisenmarkt, denn die Währungskurse ändern sich schnell. Dabei kommt es auf die 4. Stelle hinter dem Komma an, dem sogenannten „pip“. Manchmal werden Devisen innerhalb von Stunden wieder weiterverkauft, sodass die Bank zum Beispiel nur eine ganz kurze Zeit evtl. Kursschwankungen abfangen müsste.

Ein Beispiel eines kleinen Devisengeschäftes


Beispielhaft würde das so aussehen: Es wird mit einem Anstieg des Euros gerechnet, was sich durch Analysen und Tendenzen abzeichnet. Nun geht der Devisenhändler über einen Broker in das Geschäft und kauft für 100.000 US Dollar Euros. Der Kurs zum Einstieg liegt bei 1,060 EUR für 1 Dollar. Jetzt steigt der Kurs des Euros tatsächlich innerhalb Stunden an. Inzwischen liegt der Kurs bei 1,0648 EUR. Jetzt steigt der Devisenhändler mit einem Verkauf aus dem Geschäft aus und stellt die Position glatt.





Bei Betrachtung des Kaufbetrages von 100.000 US Dollar hat der Devisenhändler einen absoluten Gewinn von 480 EUR erwirtschaftet. Bei 100.000 US Dollar Einsatz machen natürlich 480 EUR nicht viel aus. Durch das Margin-System jedoch ist nur ein Einsatz von 10% notwendig, das führt in diesem Fall zu einer Tagesrendite von 4,5 %. Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die der Broker zu hinterlegen hat. Der Devisenhändler oder Trader kann aber mit einem Vielfachen dieser Summe handeln. Also in diesem geführten Beispiel brauchte der Devisenhändler nur einen Einsatz von 10% erbringen.

Mit einer kleinen Margin große Gewinne erzielen – dazu gehört auch Risikobereitschaft

Dabei muss der Devisenhändler nicht einmal den Bruchteil dieser Summe besitzen. Er kann dem Broker trotzdem einen Auftrag erteilen, denn durch den Rückkauf am gleichen Tage wird die Position wieder glattgestellt. So kann bei steigenden oder auch bei sinkenden Kursen ein Gewinn erzielt werden mit den Forex-Kapitalanlagen. Der Devisenhändler braucht nur eine gute Broker-Website mit guten Tradingtools für seine Geschäfte, für den Broker ist es wichtig, gute Spreads zu bekommen sowie eine gute Ausführungsgeschwindigkeit für seinen zu erzielenden Gewinn zu haben.
0
1 Kommentar
303
Carolin Kirsch aus Heilbronn | 01.03.2017 | 10:48  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.