Ein Blick auf 2016 und 2017

Das Jahr 2016 war für den Förderverein 3. Welt e.V. Möckmühl ein „normales“ Jahr.
Wie so vielen Vereinen fehlt auch uns der Nachwuchs – die Oberstufenschüler, die am Anfang den Laden betrieben haben sind in die Jahre gekommen und die jetzigen Schüler dank G8 zeitlich so beansprucht, dass für solches Engagement kein Raum bleibt. Kleine Lichtblicke sind für uns aber immer wieder Schulpraktikanten, die ihr „Soziales Engagement“ im Laden ableisten. Viele kommen immer wieder, weil es Spaß gemacht hat, mitzuhelfen und man für manche Dinge einen neuen Blickwinkel bekommen hat.
Wir freuen uns über jede helfende Hand, die das Vereins- und/oder Ladenteam unterstützt-zum Glück gab es auch 2016 den ein oder anderen Neu- oder Wiederzugang, so dass die altersbedingten Ausfälle aufgefangen werden konnten.
Ansonsten hatte der Weltladen wie alle Einzelhändler in der Innenstadt mit der nachlassenden Käufer- Frequenz zu kämpfen. Auch die Tagestouristen/Radfahrer fehlten uns wegen des oft schlechten Wetters.
Dennoch haben wir es auch 2016 dank treuer Stammkunden und vieler Fair-Einkäufer und noch mehr ehrenamtlicher Power geschafft ohne rote Zahlen über die Runden zu kommen und unser Ziel zu erreichen: Den Produzenten einen gesicherten Absatzmarkt für ihre Waren zu sichern und dafür einen Preis zu garantieren, der es ihnen ermöglicht mit ihren Familien im Heimatland gut zu leben.
Was das heißt wurde uns allen auch beim Vortrag „Ich mache Deine Kleidung“ , den die Volkshochschule mit Unterstützung des Weltladenteams veranstaltet hat deutlich.
Daran wollen wir auch 2017 arbeiten und freuen uns schon heute auf den Besuch von José Majer, dessen Berufsbildungswerk der Verein seit Jahren unterstützt und auf Neuigkeiten von „Cotlands“– der Aidswaisenhilfe in Südafrika, die von Franz Seibold, einem ehemaligen Möckmühler, mit ins Leben gerufen wurde. Die persönlichen Gespräche mit den Akteuren sind es, die uns immer wieder zeigen, dass es sich lohnt auch einen noch so kleinen Beitrag zu leisten, unsere Welt ein klein wenig gerechter zu machen.
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