Erfahrene Slalomcracks und Rookies beim MSF-Slalom am Start

  Erfahrene Slalomcracks und Rookies beim MSF-Slalom am Start

64 Starter auf dem Zivilflugplatz Niederstetten

Besonders erfreulich für den ausrichtenden Club, den Motorsportfreunden Ettetal, war die Teilnahme zahlreicher Neueinsteiger aus der näheren Umgebung. In dieser Klasse SE konnte Heiner Großeibl, Langenburg, auf seinem Porsche 968 CS vor Philipp Glier aus Schwäbisch Hall auf Subara Impreza, beide fehlerfrei, den Sieg erringen. Auf den weiteren Plätzen folgten Fabian Jonack, Bad Rappenau auf Abarth 595, Johannes Schneider, Külsheim auf BMW Z3, Sven Harder, Bieberehren, Jochen Kühnel, Creglingen auf VW Golf GTI und Christian Hofmann, Boxberg auf Opel Calibra.

Der Tagesschnelllste war in diesem Jahr Marc Schittenhelm, vom AC Horb auf seinem leistungsstarken BMW M3 mit einer Gesamtzeit von 2.14.65 über die 3 Wertungsläufe, gefolgt von Jürgen Glass vom ADAC OC Winnenden auf Opel Kadett C und Thomas Haslbeck, MSC Stuttgart-Stammheim auf Lotus Elise.

Schnellste Dame war Sarah Pfaff vom ADAC OC Winnenden auf Honda Civic CRX mit einem hervorragenden 16. Platz im Gesamtklassement.

Die Pylonen wurden vom MSF Streckenteam zu einem für alle Teilnehmer flüssigen Streckenverlauf aufgestellt.

In der Gruppe G, den seriennahen Fahrzeugen, werden die Fahrzeuge nach Leistungsgewicht unterteilt. Bei der Fahrzeugabnahme ist hier ein gültiger Fahrzeugschein oder ein Wagenpass für die Gruppe G vorzulegen. Die Wertungsklasse 1 bis 11Kg/kW konnte der Schorndorfer Peter Kalus vom MSC Weinsberg auf BMW M3 knapp vor Rudolf Brandl, MSC Walldürn, Porsche 911 GT3 und Maximilian Gladbach vom ADC OC Winnenden auf Ford Fiesta ST für sich entscheiden.

Andreas Hähnle vom MSC Waldenbuch sicherte sich vor seinem Clubkameraden Wolfgang Olaynig, beide BMW 318is, den Podestplatz der Klasse 3, 11-15 kg/kW. Matthias Jelenitsch vom MSC Bittefeld auf VW Polo GTI folgte mit einigen Sekundenbruchteilen auf Platz 3.

Wertungsklasse 5 mit einem Leistungsgewicht ab 15 kg/kW konnte Markus Fenz vom MSC Weinsberg mit einem knappen Vorsprung von 19/100stel Sekunden vor dem für den Veranstalter startenden Patrick Spahr auf BMW 316i gewinnen. Platz 3 belegte Gerald Worthwein auf VW Polo vom MSC Oberderdingen.

In der Gruppe F, verbesserte Fahrzeuge, werden die Klassen klassisch nach Hubraum unterteilt. Bis 1600 ccm entschied der Smart Roadster-Pilot Mario Abbate aus Wallhausen vom ADAC OC Schwäbisch Hall, gefolgt von Markus Pfaff, Honda CRX ED9 und Jens Glass, Opel Corsa A GSI, beide vom ADAC OC Winnenden die Partie.

Bis 2000 ccm dominierte Timo Maier vom ACV Göge auf BMW 318is, gefolgt von Daniel Schmid, Weinsberg, Atze Motorsport, auf Mazda MX5 und Michael Schumacher, Untermünkheim auf VW Polo G40. Mario Heß von den Motorsportfreunden Ettetal hadert immer noch mit seinem Fahrwerkssetup und belegte auf seinem Opel Astra GSI 16V den 6 Platz.

Die Klasse über 2000ccm entschied Udo Roller vom RKV Lomersheim auf einem BMW 330i für sich. Alan Wünsche vom ADAC OC Winnenden auf Ford Fiesta ST belegte Platz 2, Willi Schittenhelm vom AC Horb auf BMW M3 folgte mit knappem Abstand.

Die Gruppe H, stark modifizierte Fahrzeuge, wurde in 2 Klassen gestartet. Klasse 13 bis 1600 ccm gewann Sven Glass, ADAC OC Winnenden auf einem Opel Corsa A GSI. Sarah Pfaff auf ihrem Honda Civic CRX vom gleichen Club folgte vor Siegfried Röger vom RT Mögglingen auf einem VW Polo 86C. Für die Mototorsportfreunde Ettetal starteten die Brüder Datzer auf ihrem VW Golf I 8V. Bei fast identischen Zeiten musste Jürgen mit Pylonenfehlern Matthias an sich vorbeiziehen lassen und belegten die Plätze 4 und 5.

Die Königsklasse über 2000 ccm gewann Marc Schittenhelm, gleichzeitig auch Gruppensieger der Gruppe H mit den schnellsten Laufzeiten des heutigen Tages, auf seinem BMW M3. Platz 2 erkämpfte sich Jürgen Glass vom ADAC OC Winnenden auf Opel Kadett C und Platz 3 ging an Thomas Haslbeck, MSC Stuttgart-Stammheim auf Lotus Elise. Rolf Herrmann, Crailsheim, startete bei seinem einzigen Nationalen Slalom ebenfalls auf einer Lotus Elise MK2 und belegte Platz 7.

Keine Piloten konnten in der erstmals ausgeschrieben Klasse 18, Elektrofahrzeuge, begrüßt werden. Dieses Rennen zählt auch als Wertungslauf zum Unterland-Hohenlohe-Odenwald-Slalompokal. Weitere Infos auch unter www.schwaben-motorsport.de, Bilder von Uwe Stöffler unter www.herrentierbach.de/automobilslalom-der-msf-ettetal-e-v.html
Zahlreiche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf, im Fahrerlager und an der Strecke war bei strahlendem Sonnenschein beste Stimmung, die Bereitschaftsdienste hatten keine Einsätze und das Team der Fliegerstube immer gut zu tun. Rennleiter Ronnie Bucher ließ durch Streckensprecher Ralf Kraus den Slalomfahrern, Sponsoren und Helfern seinen Dank übermitteln und blickte auf eine rundum positive Veranstaltung zurück.
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