Besuch in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Begrüßung durch Helga Egly (l.) am Bahnhof Neckarsulm. Fotograf: Rosemarie Schober, Ort: Neckarsulm (Foto: Rosemarie Schober)
Eine Gruppe Kunstbegeisterte vom Bürgertreff Neckarsulm, besuchten die Doppelausstellung „Picasso und Deutschland“ und „Wilhelm Busch“ – was ihn betrifft. Wilhelm Busch – wer denkt da nicht sofort an die beiden bereits 150 Jahre alten Lausbuben Max und Moritz, an die Fromme Helene und andere wunderbare Bildergeschichten. Überrascht waren wir von dem malerischen Können, welches von frühen Studienarbeiten bis zur expressiven Landschaftsmalerei zu sehen war. 350 Gemälde, Zeichnungen, Briefe und Dokumente zeigten ein sehenswertes Gesamtbild des Künstlers und Menschen Wilhelm Busch. Claudia Scheller-Schach von der Kunsthalle Würth, erläuterte warum an Picasso niemand vorbeikommt. Auch 43 Jahre nach dem Tod des Künstlers ist die Faszination, die allein schon sein Name ausstrahlt, ungebrochen. Er prägte das 20. Jahrhundert wie kein Zweiter. Namhafte Künstler wie Macke, Kirchner und Nolde, um nur einige zu nenne, rieben sich an ihm. Im Zuge der Aktion „entartete Kunst“, in der Zeit des Naziterrors, wurden die deutschen Museen von allen Werken Picassos „gesäubert“. Über 160 kostbare Leihgaben und bedeutende Werke der Sammlung Würth erschließen die vom Museo Picasso Málaga konzipierte Ausstellung. Beide Ausstellungen fanden allseits Beifall und waren Gesprächsstoff auf der Heimfahrt. EH
Eingestellt von: Heike Kühner
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