Bürgertreff zu Besuch bei der Sternwarte Heilbronn

Bequem mit dem Bus erreichten wir die Sternwarte Heilbronn. Unbequem war es dagegen die 96 Stufen zu erklimmen, um direkt in die Sternwarte zu gelangen. Mit der „Mondscheinserenade“ von Beethoven, ausnahmsweise nicht auf Klavier, sondern mit der Gitarre vorgetragen begann der sehr interessante, medienunterstützte Vortrag zum Thema: "Krater, Schluchten, Wälle - die Welt des Mondes". Danach war die direkte Besichtigung des Mondes vorgesehen, was aber wegen zu dichter Bewölkung nicht möglich war. Es hätten zwar einige kräftige Wolkenschieber zur Verfügung gestellt werden können, aber bei der dichten Bewölkung wäre nichts auszurichten gewesen. Die weiteren 25 Stufen zur Plattform mussten aber nicht umsonst überwunden werden, denn da konnten wir uns in einem drehbaren Hohlglobus, der seit Gründung der Sternwarte 1917 dort existiert, ein Bild vom Sternenhimmel machen. Heute gibt es weltweit nur noch drei dieser Art und den Heilbronner als einzigen in Deutschland. Das Kiliansturm-Männle versteckte sich aber nicht in Decken und so sahen wir uns dieses aus nächster Nähe mit dem Teleskop an. Danach wurden wir in die Welt der Sterne entführt, wobei die Sternenbilder gezeigt und erklärt wurden. Schnell war die vorgesehene Zeit vergangen und der Heimweg musste angetreten werden. Chr. Kühner
Eingestellt von: Heike Kühner
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