Freilichtkomödie „Kohlhiesel’s Töchter

Heißer, beschwerlicher Weg in die Freilichtspiele. Fotograf: Rosemarie Schober, Ort: Neuenstadt (Foto: Rosemarie Schober)
Bei hochsommerlicher Hitze machte sich eine große Gruppe vom Bürgertreff Neckarsuauf den Weg in die Freilichtspiele Neuenstadt. Die umweltfreundliche Fahrt mit dem Linienbus wurde für die Bürgertrefflerinnen und Bürgertreffler zur heißen Belastungsprobe, die aber fast alle Gäste bewältigten. Gleich am Eingang wurde die Gruppe vom Regisseur Eberhard Birn begrüßt und in die Geschichte der 1946 mutwillig von zwei GI’s gefällten 1000-jährigen Linde eingeweiht. Er gewährte auch einen kurzen Einblick hinter die Kulissen der 1958 gegründeten und bis heute ehrenamtlich gestemmten Freilichtspiele. Etwas erschrocken reagierten einige, als die Kosten die insgesamt für so ein Stück anfallen, genannt wurden. Danach ging es zur gemütlichen Kaffeerunde bei der mit selbst gebackenen Kuchen und Torten aufgewartet wurde. So gestärkt wurden die Plätze eingenommen, die dank weiser Voraussicht außerhalb der Sonneneinstrahlung waren. Mit vielen Turbulenzen wurden in der Komödie die Töchter des Gastwirts Zacharias Kohlhiesel unter die Haube gebracht. Die Lachmuskeln wurden während des ganzen Stücks stark strapaziert. Die schauspielerische Leistung, einschließlich dem Gesang der ehrenamtlichen Darsteller war wieder einmal brillant. Genauso wie man das in den Freilichtspielen in Neuenstadt gewohnt ist.
Eingestellt von: Heike Kühner
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