Gäste aus Kirgistan im Bürgertreff

Dr. Karla-Maria und Igor Schälike
Dr. Karla-Maria und Igor Schälike ein deutsch/kirgisisches Ehepaar berichteten mit eindrucksvollen Filmen von ihrer Arbeit in dem 1989 gegründeten Kinderzentrum „Ümüt-Nadjeschda“ das deutsch Hoffnung heißt. Am Anfang ihres Helfens stand eigenes Erleben durch den Tod des eigenen, behinderten Kindes. Da in diesem Land behinderte Kinder als nicht bildungsfähig eingestuft werden haben sie keinen Zugang zu Kindergärten und Schulen. In der Einrichtung betreuen 55 Mitarbeiter, meist Frauen, 80 Kinder und Jugendliche von 30 Monaten aufwärts. Sie bieten den Kindern eine Insel der Geborgenheit und die Möglichkeit der Therapie und einen angemessener Schulbesuch. Im wenige Jahre alten Jugenddorf „Manas“ haben 30 heute erwachsene Behinderte eine Heimat auf Dauer gefunden. Hier haben diese die Möglichkeit, ähnlich unseren beschützenden Werkstätten, unter qualifizierter Anleitung einfache handwerkliche Arbeiten zum Verkauf herzustellen und den kleinen Bauernhof zu bewirtschaften um die Basis für das eigene Leben zu haben. Dieses Jahr reist Karla-Maria Schälike erstmals mit Ehemann Igor durch Deutschland um für Spenden zu werben, um die Einrichtung, die ohne jeglichen Zuschuss vom Staat auskommen muss, zu finanzieren. Ein tolles Projekt, so die Meinung der Gäste. Weitere Infos unter www.nadjeschda.org
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.