Jägerprüfung 2017

Neckarsulm: Neckarsulmer Brauhaus | Jungjäger zeigten sich in bester Form

Ein Blick auf die zunehmende Zahl der Jäger in Deutschland zeigt, dass die Jagd nach wie vor eine faszinierende Passion ist. Die Ausbildung zum Jäger ist umfassend. Nach einem dreiviertel Jahr mit 85 Schulungstagen und rund 600 Stunden Lehr- und Lernzeit haben 31 Jungjägerinnen und Jungjäger am vergangenen Samstag (13. Mai 2017) nach vier Prüfungstagen ihr Prüfungszeugnis beim Festabend aus der Hand von Kreisjägermeister Paul Röckel erhalten. „Es war der beste Jungjägerkurs seit vielen Jahren. 31 der insgesamt 33 Jagdschüler haben die Prüfung mit großem Erfolg bestanden“, erklärte Paul Röckel vor der Zeugnisausgabe im „ Neckarsulmer Brauhaus“. Prüfungsbeste waren Anna Wolf aus Neuenstadt-Stein, Achim Hoffmann aus Flein, Frank Lewetzky aus Eppingen und Simon Rössler aus Schwaigern-Stetten. Alle vier beantworteten bei der schriftlichen Prüfung alle 125 gestellten Fragen fehlerfrei. 16 Ausbilder hatten zuvor in fünf Unterrichtsfächern das Wissen rund um die Themen Wildtierkunde, Tier- und Naturschutz, Wildkrankheiten Wildschadensverhütung, Jagdbetrieb, Waldbau, Waffenrecht, jagdliches Schießen, Jagdrecht, Hygiene und Ethik vermittelt. Kreisjägermeister Paul Röckel und Ausbildungsleiter Helmut Weber bedankten sich bei den Ausbildern für die qualifizierte Wissensvermittlung und bei den Schülern für das disziplinierte Arbeiten im Unterricht. Paul Röckel sah in den Jungjägerinnen und Jungjägern einen Querschnitt der Bevölkerung: vom Schüler, Azubi über den Student, Werkzeugmacher, Fahrzeuglackierer, Winzer, Werkzeugmacher, der Physiotherapeutin, dem Steuerberater bis hin zum Diplom-Ingenieur seien die unterschiedlichsten Berufsgruppen im Lehrgang vertreten gewesen. Auch die Spanne des Lebensalters der Jungjäger, von 16 bis 69 Jahren sei beeindruckend. Bei der Hubertusfeier am 4. November 2017 in Flein erhalten sie nach dem Jägerschlag den dekorativen Jägerbrief überreicht. Die Jagdhornbläsergruppe Heilbronn unter der Leitung von Hans Barth umrahmte den Festabend mit stimmungsvollen jagdlichen Klängen.

Autor: Hans Peter Schmitt
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