ASG zum Chemiepraktikum in der Experimenta

Die Jungforscher überprüfen die Reinheit der synthetisierten Acetylsalicylsäure
Am Dienstag, 5. Mai fuhr der 4-stündige Chemiekurs des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Neckarsulm zusammen mit seiner Lehrerin Annette Lehnert in der Experimenta, um dort ein Schülerpraktikum zur Aspirinsynthese zu machen. Vor der Arbeit im Laborraum war es wichtig, zu erfahren, wie man sich in diesem Fachraum verhält und was zu beachten ist. Nachdem alle Schüler ihre Schutzbrillen, Labormäntel und Schutzhandschuhe angezogen hatten und fast schon wie richtige Chemiker aussahen, konnten sie mit dem Praktikum loslegen. Dabei standen den Schülern drei Mitarbeiter zur Seite, die alle Fragen beantworteten, bei der Durchführung der Experimente halfen, die jungen Forscher aber auch selbst experimentieren ließen. Der Wirkstoff
des Arzneimittels Aspirin ist die Acetylsalicylsäure, welche in Deutschland jährlich über 6 Millionen mal ärztlich verordnet wird. Als Geburtsjahr des Aspirins gilt das Jahr 1897, in welchem der Chemiker Dr. Felix Hoffmann mit seinem Team die Acetylsalicylsäure in reiner und haltbarer Form herstellen konnte. Ausgangsstoffe waren das Essigsäureanhydrid und die Salicylsäure. Nach der Zugabe von Schwefelsäure und Wärmeenergie wird die Veresterungsreaktion erst möglich gemacht. Das entstehende Reaktionsprodukion , die Acetylsalicylsäure, nannte Dr. Felix Hoffmann Asprin.
Eingestellt von: Heidi Schwab
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