Albverein wandert im Seckachtal

Die Stadtführerin mit der Wandergruppe am Eingang zum Schloss von Möckmühl
Mittelalterlich gewandet erwartete Stadtführerin Schellenbauer die Gruppe unter Führung von Elke und Martin Schey am Bahnhof von Möckmühl zur Führung durch die Altstadt. Die schönen Fachwerkhäuser im Stadtkern werden noch übertroffen von dem prächtig renovierten Rathaus in strahlendem Gelb. Entlang der Stadtmauer führte der Weg über die Mühlen an der Seckach, deren Eigner an dem früher noch offen liegenden Bach oft stritten, weil dem einen das Wasser nicht reichte, die Lohmühle nebenan oft gewaltig stank. Am Schloss oberhalb der Stadt gab es neben historischer Information auch eine geistige Stärkung. Warm wurde den Wanderern auf dem Weg über den "Gucken", der schließlich wieder ins Tal bei Roigheim führte. Größter Arbeitgeber ist die Firma Pucaro, die aus einer kleinen Papiermühle entstand, welche 1668 von Jobst Rödter gegründet wurde. Der Abbau von Sandstein und Gips war ein weiterer wichtiger Erwerbszweig. Schwefelhaltiges Wasser hätte eigentlich zu einem Badebetrieb führen sollen, wurde aber nie verwirklicht. Über einen frisch renovierten Kalkofen im Natur-schutzgebiet ging es zurück nach Möckmühl zur wohlverdienten Schlusseinkehr.
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