Zwei-Täler-Wanderung

An einem sonnigen Herbstsonntag trafen sich 20 Wanderer des Schwäbischen Albvereins Niedernhall mit den Wanderführern Franz und Edith Schneider zur gemeinsamen Zwei-Täler-Wanderung Meßbach- und Ginsbach-Tal. In Fahrgemeinschaften ging es nach Meßbach. Dort begann die Wanderung mit einem leichten Anstieg über Brunnenäcker, vorbei am Gerlitzenhof über Langes Bergle hinauf zum höchsten Punkt der Tour. Ein herrlicher Blick über das Jagsttal mit der Krautheimer Burg und die Seitentäler mit Windrädern an allen Seiten des Horizonts öffnete sich. Entlang der Gemarkung Langer Wald, gesäumt von Streuobstwiesen und Walnussbäumen, ging es auf der sonnigen Seite hinunter nach Oberginsbach. Nach Überquerung des Ginsbachs folgte man dem Radweg nach Unterginsbach. Vorbei an der früheren Gaststätte Waldhorn führte der schöne Wiesenweg in Richung Altkrautheim. Immer wieder gab es ein paar Äpfel oder Zwetschgen am Wegesrand zu naschen. Auf den Pferdekoppeln und Viehweiden gab es viel zu beobachten, auch Ziegen und Zebus. Ab Altrautheim, vorbei an der Kegelklause, ging es hinauf in die Neubausiedlung, Gemarkung Heckenbaum, Finstere Steige und Röser. Ein Feldweg führte auf halber Hanghöhe in das Meßbachtal. Für viele war das Neuland und man war verwundert über diese Ruhe und das unberührte, weitestgehend unter Naturschutz stehende Tal. Herbstzeitlose, Obstbäume, Bienenvölker und naturbelassene Abschnitte säumten den Weg. Teilweise wähnte man sich auf der Alb oder im Allgäu. Über das untere Tal und die Sauerwiesen kam man nach genau 3 Std. und 12 km nach Meßbach zurück. Bei der Schlußeinkehr in der Linde in Weldingsfelden ließ man den wunderschönen Herbst-Wandertag ausklingen.
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