Viel Kaolin - wenig k.o.

Vor der 1986 errichteten Nepomuk-Kapelle bei Schnaittenbach. (Foto: Hans Enderer) Fotograf: Hans Enderer, Ort: Schnaittenbach, Nepomuk-Kapelle (Foto: Hans Enderer)
Im Bikini oder in der Badehose die Skipiste hinunter sausen? Das geht: Am „Monte Kaolino“ im oberpfälzischen Hirschau. Dabei handelt es sich um einen der höchsten bekannten Sandhaufen, aufgeschüttet aus Abraum bei der Kaolin-Gewinnung. An ihm wurde das Sandskifahren erfunden. Doch die Teilnehmer an der Wanderung des Kolpingchors Oedheim hatten an diesem Tag noch einige Kilometer vor sich und zogen eine Rückfahrkarte an der Seilbahn vor. Interessant waren auch die Infotafeln über die Geschichte des Abbaus von Kaolin. Doch am schönsten waren die reizvolle Wanderwege, die viele Kilometer lang durch unberührte Natur führten, teils an schroffen Felsen entlang, teils nach strapaziösen Anstiegen an herrliche Aussichten. Dieses Verspüren der Natur, die heitere Stimmung und Gelassenheit nach jedem Erfolgserlebnis machten alle Mühe vergessen und spornte zu neuen Entdeckungen an. Auch der Gesang kam nicht zu kurz. Sei es mitten im Wald oder abends in der Herberge bei einem Ständchen. Dort feierte Resi Bothner, langjährige Vorsitzende des Schnaittenbacher Trachtenvereins, ihren 85. Geburtstag. Die Jubilarin: „Ein Highlight meines heutigen Festtages.“ Als Highlight erwies sich auch das „Vater unser“ von Peter Tschaikowski in der Nepomuk-Kapelle nahe dem Buchberg-Gipfel.
Eingestellt von: Gerhard Sommer
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