Wandern im Paradies

Naturfreunde wandern. Hier: Unterhalb des Ammerstberges.
Kalter Wind blies der 14köpfigen Wandergruppe der Naturfreunde ins Gesicht, als sie jüngst unter der Führung von Hans und Johanna Richter bei Weiler zu ihrer Wanderung aufbrachen. Hin und wieder fielen einige Regentropfen aus den grauen Wolken und der unangenehme Wind erwies sich als treuer Wegbegleiter. Das trübte jedoch die fröhliche Stimmung der Wanderschar nicht, als man strammen Schrittes durch die Rebanlage "Paradies" hinauf zum "Ammertsberg" zog. Bei der Rasthütte am Gipfel öffnete sich eine umfassende Aussicht in das Sulmtal und zu den Löwensteiner Bergen. Gleichsam wie ein Spiegel dominierte der Stausee den Blick und zeigte sich je nach Dichte der Bewölkung in unterschiedlicher Beleuchtung. Als gar die Sonne für kurze Zeit herauskam, gewann die zu Füßen der Wanderer ausgebreitete Landschaft sogleich ein freundliches Gesicht. Deutlich traten Schemelsberg und Weibertreu hervor und hinter den Schloten des Kraftwerkes Heilbronn erahnte man die Höhen des Heuchelberges. Auf schmalem Weg gelangten die Wanderer zum "Zigeunerföhrle" und zogen bald darauf durch die Rebfluren des "Hundsberges", immer die schöne Aussicht vor Augen, bis man nach wenigen Kilometern wieder zum Ausgangspunkt gelangte. Hier konnten sich die Wanderer bei einer zünftigen Abschlusseinkehr aufwärmen.
Eingestellt von: Ekkehard Faust
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