Wetten dass… Gott etwas gegen Gemeinheiten hat?

König Ahab (Boas FIschle) diskutiert mit seiner Frau Isebel (Gerlinde Brenner)
 
Thomas Gottschalk (Lara Frank) moderierte die Kinderbibelwoche und lud bekannte Gäste auf sein Sofa ein.
Mit einem mitreisenden Familiengottesdienst schließt die Süddeutsche Gemeinschaft die Kinderbibelwoche ab und macht Mut mit Vertrauen gegen Ungerechtigkeiten einzustehen.
Mit der bekannten Eurovisionsmusik und einem großen Applaus wurde heute zum vierten und letzten Mal in dieser Woche Thomas Gottschalk auf der Bühne der Süddeutschen Gemeinschaft begrüßt. Lara Frank alias Thomas Gottschalk begrüßte die rund 70 Kinder, welche in der vergangenen Kinderbibelwoche einiges mit ihm gemeinsam erleben durften. Auch die „Wetten dass – Houseband“ spielte heute im Familiengottesdienst, welcher den krönenden Abschluss der Kinderbibelwoche bildete. Diese Kinderbibelwoche stand unter dem Motto „Wetten dass…?“ und behielt jeden Tag neben Gummibärchen, spannenden Wetten, Bastelworkshops, mitreisenden Liedern und Special Guests vor allem die Frage nach Vertrauen und Zutrauen bereit.
Dass die Wetten-dass-Show in den Rahmen einer Kinderbibelwoche passt, wird an eben dieser zentralen Frage nach dem Vertrauen deutlich. So geht es bei der bekannten Wettshow um die Frage, ob man einem bestimmten Kandidaten zutraut, dass er seine Wette erfüllen kann oder nicht. Es geht also um die Vertrauensfrage. In der Kinderbibelwoche haben die kleinen Besucher genau diese anhand der Elia-Geschichte erfahren. Denn auch im Leben der biblischen Figur Elia, welcher tatsächlich im 9. Jahrhundert v. Chr. lebte, geht es um die Frage nach dem Vertrauen. So erfuhren die Kinder mithilfe der auf Gott vertrauenden Figur Elia, dass Gott durch einen Raben Menschenleben retten kann, dass Gott etwas gegen unsere Ängste bereithält und auch, dass Gott Feuer machen kann.
Und wie auch in den vergangenen Tagen, so schaltet Thomas Gottschalk auch heute nach einer spannenden Saalwette, bei welcher auch die Gottesdienstbesucher nicht zur kurz kamen, live nach Israel an den Königspalast von König Ahab und zu dem Propheten Elia. In einem spannenden Theaterstück bestätigt Elia, was er in dem Verlauf der bisherigen Geschichte schon bewiesen hat. Denn als König Ahab nach mehrmaligem Bitten den, an seinen Palast angrenzenden, Weinberg nicht bekommt, bleibt ihm als König nur eine hinterlistige Tat, mit welcher er schließlich erhält, was er so gerne besitzen möchte.
Scheinbar niemand scheint sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren. Bis auf eine Person, Elia. Elia tritt als ein einfacher Mann, jedoch aber entschlossen und kompromisslos auf. Rainer Dorsch (Pastor der Süddeutschen Gemeinschaft) macht später deutlich, dass Elia für solche Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten einstand und diese beim Namen nannte. Gegenüber dem großen König zeigte er die Stirn und forderte klare Entscheidungen von ihm. In dieser Woche haben die Kinder anhand dieser biblischen Geschichte erfahren, dass Gott auf der Seite dieser „kleinen“ und glaubenden Menschen steht. Aber trauen wir Menschen Gott heute noch zu, dass er sein Versprechen einlöst und uns auch in gemeinen Situationen zur Seite steht? Trauen wir ihm zu, dass er "etwas kann"? Rainer Dorsch macht Mut am Ende des Gottesdienstes: Wetten dass… Gott noch heute wirkt?
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