Sozialministerin Altpeter in Seniorenheimat Öhringen

Aufmerksam zuhören: v.l.:MinisterinAltpeter, Heimleiter Bareis, Landtagskand. Saknus, Pflegedienstl. Zenth, Rapp-Silber (stv. SPD-Kreisvors,)
Aufmerksame Gäste waren Sozialministerin Katrin Altpeter und der Landtagskandidat der SPD, Hans-Jürgen Saknus, beim Besuch der Seniorenheimat Öhringen. Heimleiter Bernd Bareis überzeugte die Besucher bei einem Rundgang vom hohen Betreuungs- und Wohnwert seines Hauses, der sich in vielen liebevollen Einrichtungsdetails spiegelt.
Stolz verwies die Ministerin, selbst von Beruf Altenpflegerin, auf Erreichtes in der fünfjährigen Zeit der Grün-Roten Koalition: Das Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz gebe einen klaren Rahmen für neue Wohnformen; insbesondere seien nun auch Wohngemeinschaften geregelt. Die Landesheimbauverordnung lege Einzelzimmer in Alten- und Pflegeheimen als Regel fest. Die Landespersonalverordnung fordere den Einsatz von mindestens 50% ausgebildeter Fachkräfte in stationären Einrichtungen mit klarer Aufgabenzuteilung für Fach- und Hilfskräfte.
Barrieren bei der Einstellung von Flüchtlingen und von Personal aus Drittländern und die mangelnde gesellschaftliche Anerkennung der Leistung des Pflegepersonals, die sich auch in der Besoldung ausdrücke, waren Themen der Schlussrunde mit Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohnern des Hauses. Mit der Frage, wer außer der SPD im Altersbereich weitere Verbesserungen durchsetzen könne, schloss Hans-Jürgen Saknus die Veranstaltung.
Eingestellt von: Martin Probst
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