Du sollst ein Segen sein!

Blick in den Berlichinger Gemeinderaum auf einen Teil der Herbstsonnen.
Referent Volker Keith machte in seinem Vortrag und im offenen Dialog einmal wieder auf die vielen Facetten des Segnens aufmerksam. Sind doch im Alltag wenige Segensbräuche übrig geblieben. Zum Glück gibt es wenigstens auf dem Land noch das Ritual, die Flurprozession zwecks Segnung der Ernte, der Früchte. Klar wurde auch, nicht nur Gott kann segnen. Segnen kann jeder, der glaubt. Das Wort „segnen“ vom lateinischen „benedicere“ kann mit „zu jemandem Gutes sagen“ übersetzt werden. Wenn wir aufgebaut werden, wenn wir liebevoll behandelt werden, wenn jemand etwas Gutes zu uns sagt, das ist ein Segen, eine „Kraftübertragung“. Die Sehnsucht nach Wertschätzung und Anerkennung ist in jedem Menschen. Klare Worte fand auch Dietrich Bonhoeffer zum Thema: „Segnen heißt, die Hand auf etwas legen und sagen, du gehörst trotz allem Gott“. Mit einem irischen Segen, bei welchem sich die Besucher die Hand gaben, beendete Pfarrer Keith das Thema. Treffende Worte fand das Berlichinger Herbstsonnenteam auch zum Jahreswechsel. Reflektorbänder zur Kampagne „Runter vom Gas“ wurden ausgeteilt und örtliche Neuigkeiten angesprochen. Am 7.2. eröffnet der Seniorenkreis um 14.30 Uhr den Berlichinger Karneval.
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