Hospizdienst und Bestattungskultur

v.l. Heidi Matschke, Inge Schirmer, dahinter Karin Schuster vom Herbstsonnenteam und Frau Jörger
Schneller wie einem lieb ist, kann das Thema „Schwerkranke oder Sterbende begleiten“ auf einem zukommen. Doch wer will sich hiermit schon im Vorfeld auseinandersetzen? Daher freute sich das Herbstsonnen-Team an dem Kaffeenachmittag besonders über die Besucher. Die angereiste, fachkundige Hospizdienstleiterin und Palliativschwester Bettina Jörger brach mit ihrer lockeren, freien Rede schnell das „Eis“. Beispielhaft schilderte sie letzte Begleitungen, Versorgungen, wo auch überraschend das Skatspielen, Vorsingen, usw. eine Rolle spielte. Hierbei zeigte sich auch, welch große Unterstützung, ja Freiraum dies für Angehörige sein kann. Diese wollen ja oft den großen Wunsch, zu Hause zu sterben, erfüllen. Mit Hilfe des Hospizdienstes kann es gelingen, vorhandene Hilflosigkeit, Angst oder Isolation zu überwinden. Wichtig ist, dass man sich traut anzurufen, Hilfe zu holen! Ja, und man darf je nach Situation den kostenlosen Hospizdienst auch wieder wegschicken. Denn durch das Anrufen ist das Sterben keine beschlossene Sache. Mittels einer Fotoserie durchleuchtete Frau Jörger danach die Bestattungskultur in Hohenlohe. Ausgestattet mit Prospekten und Kontaktdaten nahmen die Anwesenden so nicht gekannte Gedanken und Lösungsansätze mit nach Hause und bauten Hemmschwellen ab.

Eingestellt von: Hans Johann Leuz
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