Unterwegs geboren - eine heimatlose Kindheit

Eine autobiografische Erzählung mit Christa Enchelmaier am Donnerstag, 23. März, 15.00 Uhr
Sie hatte nicht vor ein Buch zu schreiben, so fing Christa Enchelmaier ihre Erzählung an. Doch die Erzählungen der Eltern über die Auswanderung der Urureltern und der Umsiedlung aus Besarabien haben sie doch inspiriert die Geschichte aufzuschreiben. So entstand ihr Buch „Unterwegs geboren – eine heimatlose Kindheit“, aus dem sie einige Episoden vorlas.
Begonnen hatte alles, als ihr Ururgroßvater 1833 mit seiner Familie von Kleinheppach (Remstal) nach Gnadental, Südrußland auswanderte. Er folgte den Anwerbungen des Zaren, Bauern und Handwerker in Rußland anzusiedeln.
Fünf Generationen später, als Hitler die Auswanderer wieder zurückholte, mussten sie Hals über Kopf das Land verlassen. Ihre Mutter, damals hochschwanger mit ihr, brachte sie in einem Umsiedlungsheim 1940 zur Welt. Kurze Zeit lebten sie in Leslau bei Warschau. Auch von dort mussten sie wieder fliehen und so begann eine Odyssee über mehrere Jahre, die schließlich in Norddeutschland endete.
Eine faszinierende Erzählung, die bei manchen der Anwesenden tragische Erinnerungen an ihre eigene Kindheit wachrief.
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