Montevideo – die Baumschule wächst und gedeiht

Elpidio arbeitet Foto: privat
Unser Freund Elpidio kümmert sich fleißig um die Pflege der Baumschule. Inzwischen kann man schon gut sehen, daß die Sämlinge Fortschritte machen. Es werden verschiedene Sorten gezogen, weil die Einsatzzwecke unterschiedlich sind. Mal ist das Ziel, Holz zu gewinnen, mal die Befestigung des Bodens, mal die Verwendung als Schattenspender.

Für letzteres soll die Sorte „cedro lila“ zwischen Kaffee, Kakao oder Bananen gepflanzt werden. Das ist keine Zeder, wie man meinen könnte, sondern ein Laubbaum. Der botanische Name ist cedrela odorata, auf Deutsch Zedrele. Weitere Bezeichnungen sind Westindische bzw. Spanische Zeder. Der Baum kommt vor von Yucatán bis Peru. Er gehört in die Familie der Mahagonigewächse. Sein Stamm erreicht eine Stärke von 1,5 m, die Rinde ist außen rissig, innen lila. Daher kommt der umgangssprachliche Name. Die Anordnung der Blätter ist paarig an einem langen Stiel, ähnelt etwas der Esche. Seine Höhe kann 35-40 m erreichen.

Besonders erfreulich ist diese Anzucht, weil die Gattung auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Hier leisten die Peruaner gleichzeitig einen praktischen Beitrag zur Arterhaltung.
Eingestellt von: Mario Behnke
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