Die Raumfahrt beginnt im Harthäuser Wald

Dieter Balz, Adolf Frank und Christopher Gusinde erläutern das Gelände des DLR
50 Teilnehmer hatten sich zur Besichtigung des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums in Lampoldshausen angemeldet, die Friedlinde Gurr-Hirsch organisierte. Begrüßt wurde die Gruppe von Anja Frank, Leiterin der Abteilung Versuchsanlagen, die einen Überblick über die Aufgaben des DLR gab. Etwa 300 Mitarbeiter betreiben hier europaweit führend die Weiterentwicklung der Triebwerkstechnik. „Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt von der Hochtechnologie, die in unserer Region beheimatet ist“, erklärte Gurr-Hirsch. In ihrer kurzen Ansprache betonte die CDU-Politikerin Gurr-Hirsch auch den Vorbildcharakter und ihre Freude darüber, dass hier eine Frau in einer „Männerdomäne“ eine Führungsposition innehat. Mit Adolf Frank und Dieter Balz konnte Gurr-Hirsch zwei Pioniere des DLR des Standorts gewinnen, die aus eigener Erfahrung einen Überblick über die letzten mehr als 50 Jahre gaben und damit die begeisterten Besucher in Staunen versetzten. Die Landtagsabgeordnete betonte, dass neben der Grundlagenforschung auch Anwendungen entstehen, die im täglichen Leben Gebrauch finden, wie als einfaches Beispiel die Teflonpfanne. Seit 15 Jahren werden Wissenstransfers in die regionale Industrie vom Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) aktiv unterstützt. "Ein echter Wachstumsmotor", so Gurr-Hirsch.
Eingestellt von: Friedlinde Gurr-Hirsch
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