Ausflug zum Schulmuseum in Weiler

Das alles kann man im Schulmuseum entdecken Fotograf: Hamann, Ort: Obersulm-Weiler (Foto: Hamann)
Im Rahmen des „Kleinen Sommerprogramms“ ließen sich die LandFrauen Grantschen und ihre Gäste bei einem Besuch des Schulmuseums Weiler weit in das Altertum zurückversetzen. Erstaunlich war, dass es zuerst nur Klosterschulen gab und auch später nur die Kinder vermögender Eltern die Möglichkeit einer Schulbildung hatten. Zucht und Ordnung herrschten vor, mit für heutige Begriffe rigorosen Methoden. Damals war es auch üblich, dass vier Schuljahre gleichzeitig in einem Raum unterrichtet wurden. Die Teilnehmer konnten auch in ihre eigene Schulzeit eintauchen und entdeckten Tafeln, Griffel, Schwammdosen, Schulranzen und allerlei Utensilien, die sie selbst einmal besaßen. Die Lehrer wohnten in der Wohnung im Obergeschoß. Da sie mit ihrem Verdienst meist ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten, mussten sie noch andere Tätigkeiten wie z.B. sonntags Orgel spielen in der Kirche und Sonstiges annehmen. Mit vielen Erinnerungen an die eigene Kinder- und Schulzeit verabschiedeten sich die LandFrauen von der zweistündigen, interessanten Führung und fanden sich zum Abschluss im Café Kern in Willsbach ein.

Eingestellt von: Ursula Hamann
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