Faire Textilien - ARD-Beitrag über Schülerfirma des FvAG

Faire Textilien
Wer auf dem Etikett eines T-Shirts den Aufdruck “Made in Europe” sieht, mag denken, dass es sich um ein ökologisch unbedenkliches Produkt handelt, unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Aber ist das wirklich so? Schüler des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums in Bad Friedrichshall fragten nach.
Schüler des FvAG setzen sich in Projekten dafür ein, dass Mode nachhaltig und fair produziert wird. Dafür befragte die Schülerfirma #changemaker des FvAG Nichtregierungsorganisationen in Südosteuropa und Asien. Sie fanden heraus wie die Bedingungen vor Ort sind und sammelten Spenden. Sie untersuchten die Verlässlichkeit von Textilsiegeln, stellten Modekonzernen unbequeme Fragen. Sie setzen sich für ein bewussteres Einkaufsverhalten ein. Der Film über dieses Schülerprojekt wird im SWR-Fernsehen gesendet, und zwar am 15.09. um 21 Uhr. Er zeigt das Schüler-Engagement und wirft einen Blick in die Produktionsländer, in denen noch immer Millionen von Menschen für Hungerlöhne Mode nähen: in staubigen Hallen und unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Die großen internationalen Modemarken fordern zwar die Einhaltung der Sozialstandards in den Produktionsländern, aber sie wollen die Produzierenden nicht dafür bezahlen.
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