Freude ist die beste Medizin

Blumen in der kalten Jahreszeit bereichern den Alltag. Es gibt schon die ersten Tulpen, Hyazinthen und Narzissen. Ihr Anblick und Duft kann einen verzaubern. Man darf auch durchaus schon an die Zeit denken, wo man wieder selber Blumen im Garten schneiden kann. Aber bis dahin dauert es noch eine ganze Weile.
In Zeiten von Corona und dem gegenwärtigen Lockdown könnte so mancher das Gefühl haben: "So langsam fällt mir die Decke auf den Kopf". Ich habe vor einem Jahr meine Gedanken zum alt werden für eine betagte Freundin zu Papier gebracht, die auch jetzt ganz gut in die Zeit passen. Vielleicht macht sich der eine oder andere hierzu seine Gedanken und ihm gibt dieser Text einen Anstoß den gegenwärtig schwierigen Alltag mit den abnehmenden Kontaktmöglichkeiten besser zu meistern. Der Inhalt des nachstehenden Textes lässt sich gegenwärtig wegen der Kontaktbeschränkungen leider nicht eins zu eins umsetzten:

Freude ist die beste Medizin


Alt werden und alt sein ist kein Vergnügen.
Niemand hat sich das ausgesucht und keiner will es haben.
Das Alter ist Teil des Lebens und endet mit dem Tod.
Das ist ein Fakt und niemand kann das ändern.
Nimm es an, Du bist ein Teil der Natur und unterliegst
dem Rhythmus vom Werden und Vergehen.
Wer möchte, kann jammern – es ändert nichts.
Besser ist es bewusst zu leben und
die verbleibende Zeit so gut es geht, zu genießen.
Fülle Deine Zeit mit vielen Freuden, sei dabei kreativ.
Schenke auch Deinen Freunden kleine Freuden,
sie kommen wie ein Echo zu Dir zurück.
Plagen dich Schmerzen, so lenke dich ab.
Es gibt kein gesünderes und bekömmlicheres
Schmerzmittel als Ablenkung durch Freude.
Suche dir Ablenkungen aus, die dir besondere Freude
machen: ein besonders gutes Frühstück, eine wunderbar
duftende Hautpflege am Morgen, Sonne auf deiner Haut,
ein Spaziergang zu zweit, eine Kaffeestunde mit Freunden,
schöne Musik die dich bezaubert, ein Spiel mit Kindern,
eine Handarbeit die dir und anderen Freude bereitet,
ein warmes Bad, singe Lieder mit allen Strophen,
ein Essen mit Freunden und vieles mehr.
Es sind oft kleine Dinge, die Freude bereiten.
Plane dir schon am Morgen „die Freude des Tages“ ein.
Dabei lernst du auch die Vorfreude kennen,
sie ist nicht zu unterschätzen.
Ein Mensch der sich freut, wirkt auf sein Umfeld
– er steckt andere an.
Fazit: Schaffe dir Freuden im Alltag,
sie helfen über Vieles hinweg,
lindern so manchen Schmerz
und machen das Leben lebenswert.

Autor: Hans Peter Schmitt
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3 Kommentare
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Anneliese Herold aus Oedheim | 13.01.2021 | 15:35  
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Gudrun Vogelmann aus Bad Friedrichshall | 14.01.2021 | 18:29  
6.037
Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 15.01.2021 | 08:36  
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