Kraichgauwanderer waren drei Tage im Zillertal/Österreich

Der Jahresausflug der Kraichgauwanderer führte in diesem Jahr ins Zillertal/ Österreich. Mit dem Bus und 49 Teilnehmer erreichte man über die Autobahn zunächst Niederstotzingen, eine kleine Stadt im Landkreis Heidenheim am Fuße der schwäbischen Alb. Im dortigen Ortsteil Stetten ob Lontal war nämlich ein Gegenbesuch einzulösen. Zuvor jedoch hatten Irene, Dietmar, Norbert und Laila mit einer Spende dafür gesorgt, dass eine ausgiebige Frühstücks- Vesperpause eingelegt werden konnte. Danach gings mit dem Wanderführer auf die Strecke. Dabei war zu erfahren, dass nur noch 3 Nebenerwerbslandwirte vorhanden seien. Die riesigen Flächen werden ausschließlich von landwirtschaftlichen Großunternehmen bewirtschaftet. Wer nicht wandern konnte oder wollte konnte einen Spaziergang im Ort machen und dabei in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt die schwarze Madonna in der Gnadenkapelle besichtigen. Nachdem die Mittagszeit wegen der Wanderung nicht eingehalten werden konnte, wurde zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte ein Stopp eingelegt. Dort konnte man dann in aller Ruhe die vom Vormittag übrig gebliebene, große Restmenge, „vertilgen“. Gegen Abend erreichte man schließlich müde das charmante Hotel Tipotsch, im Herzen des Zillertals und inmitten des idyllischen Ortes Stumm. Überrascht wurde man mit einem echt tollen Abendessen. Am zweiten Tag war bereits um 8,00 Uhr die Abfahrt zur Wandergroßveranstaltung nach Strasss terminiert. Dort war nämlich ebenfalls ein Gegenbesuch bei den Wandersportfreunden Maria Brettfall fällig die ihre 85. „Fit- Wandertage" feierten. Obwohl der Wettergott mit bösem Gesicht herunterschaute, machten sich die Kraichgauer auf die landschaftlich wunderschöne Wanderstrecke. Dabei konnte man ab und zu auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit erhaschen und mit dem Foto festhalten. Neben den vielen Vereinen erreichte man den 2. Platz und erhielt eine edle Kuhglocke und ein wunderschönes Freundschaftsherz als Erinnerung. Nach der Wanderung trennte man sich mit dem Versprechen, ein Wanderwiedersehen in Deutschland zu feiern. Für den Nachmittag war eine Fahrt nach Finkenberg zum Schaf- und Haflinger Almabtriebfest mit großem Bauernmarkt festgelegt. Nachdem sich aber die Witterungsverhältnisse total verändert hatten musste der Abtrieb dort verfrüht erfolgen. Das hatte zur Folge, dass viele Zuschauer die wegen des Spektakels gekommen waren nicht nur enttäuscht waren sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen mussten. Denn es regnete in Strömen. Obwohl man mit Live Musik und Marc Pircher sowie dem Schuhplattlerauftritt die „Massen“ halten wollte, zog es ein Großteil in die umliegenden Gasthäuser. Das übrige Publikum verbrachte mitsingend und tobend in den feuchten Festzelten. Am späten Nachmittag erreichte man wieder das Übernachtungsquartier in Stumm zum Abendessen. Am dritten Tag, dem Tag der Heimfahrt, ging die Fahrt bereits pünktlich um 8,00 Uhr Richtung München. Über die Route Achensee, Achenpass am Sylvenstein Stausee vorbei, Bad Tölz, Grünwald erreichte man Harlaching/München. Dort im Stadtteil Thalkirchen wartete bereits der Wanderführer der die Kraichgauer auf dem vorgesehenen PW- Wanderweg „Zur Burg Grünwald im Isartal“ begleiten wollte. Obwohl sich schon leichter Regen breit machte, nahm ein Großteil der Ausflügler an der Wanderung teil. Die übrigen hatten die Möglichkeit im Rahmen einer kleinen Stadtrundfahrt München (Bavaria, Aufbau der Wiesn, Frauenkirche, Nationaltheater und vieles mehr ) zu bestaunen. Nach dem Mittagessen beim „Alten Wirt“ in Thalkirchen wurde die Heimreise angetreten. Auf der Rückfahrt war es Günter Zimmermann der sich beim Vorsitzenden Rolf Morasch für die hervorragende Organisation, beim Busfahrer Roland Holzwarth für die Hilfsbereitschaft und beste Fahrweise sowie bei Reinhard Steinberger, dem Zillertalkenner, für den klasse Urlaubstipp „Zillertal“ herzlich bedankte. G. Zimmermann
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