"Antisemitismus im neuen Kleid"

OB Bad Rappenau, Sebastian Frei, Dr. Michael Blume, Erwin Wagenbach, Dr. Michael Preusch, Friedlinde Gurr-Hirsch
Bad Rappenau: Ehemalige Synagoge - Heinsheim | Dr. Michael Blume referierte in der Ehemaligen Synagoge in Heinsheim

Auf Initiative des CDU Stadtverbandes, dem Katholischen Bildungswerk Bad Rappenau und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch setzte sich ein ein sichtlich ergriffenes Publikum in der Ehemaligen Synagoge von Heinsheim mit einem Thema auseinander, das nach Meinung seines renommierten Referenten eigentlich gar nicht existieren sollte. Wenn Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes, über seinen beruflichen Werdegang spricht, wird schnell deutlich, wie sehr Antisemitismus in jüngster Vergangenheit an Aktualität gewonnen hat. "Noch vor wenigen Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass wir die Stelle eines Antisemitismusbeauftragten schaffen müssen", erinnert sich Blume. Wenn der Religionswissenschaftler mit federleichter Eloquenz die Zusammenhänge antisemitischem Denkens und Handelns entlarvt, entpuppen sich die bisweilen mitleidig belächelten Verschwörungstheorien auf Corona-Demonstrationen und sozialen Medienplattformen als durchaus gefährliche Brandbeschleuniger. Unter der Moderation von Dr. Michael Preusch, dem CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis Eppingen bringen es Friedlinde Gurr-Hirsch wie auch Bad Rappenaus OB Sebastian Frei mit seiner Forderung, dass das Existenzrecht Israels nicht verhandelbar sei, auf den Punkt: der aktuelle Antisemitismus bedroht nicht nur jüdisches Leben in Deutschland - er bedroht uns alle.  

Bild zeigt von links nach rechts:
OB Bad Rappenau, Sebastian Frei, Dr. Michael Blume, Erwin Wagenbach, Dr. Michael Preusch und Friedlinde Gurr-Hirsch 
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