Mit 20 km/h durch die Wimpfener Altstadt

Mit dem Kopfsteinpflaster verschwindet ein wesentlicher Teil des Wimpfener Altstadt-Flairs

Am 23. März werden Jahrhundert-Entscheidungen über das Stadtbild Bad Wimpfens gefällt.


Die WiSe-Gemeinderäte werden sich für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer einsetzen und halten Tempo 20 in der Altstadt für zu hoch. Für Autos und Fahrräder soll keine „Rennstrecke“ auf glatten Steinen durch die Stadt führen – lediglich als Maßnahme für die Barrierefreiheit soll ein sogenannter Rollatorstreifen gelegt werden, ähnlich wie in der Hauptstraße aber eher als Gehweg am Straßenrand. Bei den geplanten Straßenbauarbeiten sollen so viele Wimpfener Pflastersteine wie möglich erhalten und wieder eingesetzt werden. Wo neue Steine erforderlich sind, sollen es Pflastersteine „mit Köpfchen“ sein, also aus Europa, nicht aus Asien und wo immer möglich mit leichter Wölbung um das Wimpfener Stadtbild zu bewahren.
Für schnelle bzw. motorisierte Radfahrer schlägt die WiSe einen Radschutzstreifen auf der Straße vom Tal in Richtung Berg vor. Bergab können Fahrräder leicht mit den Autos im Tempo mithalten.
Sollten tatsächlich 20 km/h in Teilen der Altstadt erlaubt und glatte Steine gelegt werden, wäre mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Eventuell wären Einbahnstraßen hier eine sinnvolle Abhilfe.
Das Ergebnis dieser Entscheidungen wird uns und zukünftige Wimpfener Generationen noch lange begleiten.
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Dieter Bauer aus Weinsberg | 20.03.2021 | 22:38  
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